Fazit
Wir waren nun 25 Tage in Frankreich unterwegs, die längste Zeit an der Küste in der Normandie. Das Wetter war sehr durchwachsen aber hier kann man für die Jahreszeit auch nicht mehr erwarten. Der geschichtliche Hintergrund über den 2. Weltkrieg und speziell die Anlandung der Alliierten am D-Day 6.6.1944 und die folgenden 3 Monate war sehr sehr eindrucksvoll und auch emotional. Wie viele Soldaten hier auf beiden Seiten ihr Leben lassen mussten ( 280000 Deutsche und 200000 Alliierte) ist furchtbar. Und es ist richtig dass die Geschichte hier nicht in Vergessenheit gerät und die Bunkeranlagen und Friedhöfe und Museen daran erinnern. Wir waren bisher selten in Frankreich ich hatte irgendwie Vorbehalte. Jetzt muss ich sagen eine landschaftlich tolle Gegend, die Menschen dort zu 99% alle herzlich und hilfsbereit, sehr zuvorkommend und immer ein Lächeln im Gesicht. Ganz toll. Das Autofahren auf den gut ausgebauten Nationalstraßen sehr entspannend , man kommt relaxt an. Keine Raserei, kein Hupen, alles rücksichtsvoll untereinander. Mit der Sprache wird es etwas schwieriger, da doch sehr viele Französinnen und Franzosen kein Englisch oder Deutsch sprechen oder vlt. auch nicht sprechen wollen. Aber wir konnten uns immer verständigen und zur Not hilft die Übersetzer App. Insgesamt ein sehr schöner Urlaub, Frankreich wir kommen mit Sicherheit wieder.
Zur Statistik:
- gefahrene Gesamtkilometer 3099 km
- davon mit Womo 2139 km
- davon mit Roller 960 km
- Spritverbrauch Womo durchscnittlich 10,9 liter
- Durchschnittsgeschw. Womo 56 km/h
- Gesamtkosten all in: 1882,-- Euro
- davon Kosten für Stellplatz 262,-- Euro
Dienstag, 11.11.2025 - Mittwoch, 12.11.2025
Wir sind am Montag abend bei Dunkelheit auf dem Stellplatz angekommen, es waren aber nur noch 2 weitere Womos da, so gabs ausreichend Platz. Am Dienstag war richtig schönes Wetter, wir haben eine 10 km lange Wanderung durch die Rheinauen gemacht, vorbei an der Rheinfähre Plittersdorf-Seltz bis nach Munchhausen und wieder zurück. Landschaftlich ein Traum, viel Wasser und viele Vögel. Am Mittwoch haben wir dann die Womotanks entsorgt und sind die restlichen 110 km bis nach Uri gemütlich nach Hause gefahren.
Sonntag, 09.11.2025 - Montag, 10.11.2025
Am Sonntag sind wir weiter Richtung Germany gefahren. Wir fahren keine mautpflichtigen Autobahnen sondern vorwiegend die Nationalstraßen. Diese sind meist vier oder zweispurig, meistens kerzengerade und bei den zweispurigen ist 80 km/h erlaubt, bei den vierspurigen 110 km/h. Für uns mit Wohnmobil perfekt, da wir eh nicht schneller fahren würden. Ich muss sagen ein absolut entspanntes fahren, die Franzosen halten sich strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, im Kreisverkehr wird immer der Blinker eingesetzt ( was in Italien die Ausnahme ist), und die Straßen sind in der Regel in einem guten Zustand . Ich bin echt begeistert und könnte mir in D so eine Regelung auch vorstellen. Wir haben in Connantre einen Stellplatz gefunden, direkt an einem See aber leider unter Bäumen, was im Herbst nicht so ideal ist. Wir sind dann um den See gelaufen, haben in Youtube die Hallenradsportweltmeisterschaften in Göppingen verfolgt, welche an diesem Wochenende ausgetragen wurden. Übrigens sehenswert, kann ich empfehlen, als pendant zum Profifussball. Die Radsportler verdienen nichts mit dem Sport und bringen m.E. 100 Prozent mehr Leistung und Trainingsintensivität hervor, wie jeder Profifussballer der Millionen verdient. Aber die Nachfrage regelt den Preis, so ist das eben. Am Montag sind wir weitere 350 km gefahren bis zum Style outlet Roppenheim direkt an der deutsch/französischen Grenze. Dort gabs eine Hose und Schuhe. Ein sehr großes Outlet. 12 km weiter haben wir direkt am Rhein einen Stellplatz , wieder von der Organisation Camping-car gefunden, auch für 12 Euro pro Nacht inkl. Strom etc. Mal sehen wies morgen weitergeht , wir haben noch 2 Tage.
Samstag, 08.11.2025
Gutes Wetter, die Sonne kommt raus und es ist trocken. Wir fahren ins 12 km entfernte Saint-Ceneri-le-Gerei. Ein kleines Dorf das zu den schönsten 100 Dörfern Frankreichs gehört. Wir sind durch das Dorf geschlendert, haben die Kirche ( alle Kirchen heissen in Frankreich Notre dame) angeschaut aus dem 14. Jahrhundert, die alte Brücke am Ortseingang und sind dann weiter nach Alencon. Die Stadt, die den Beinamen „ancienne Cité des Ducs“ („ehemalige Stadt der Herzöge“) trägt, hat eine schöne Altstadt mit mittelalterlichen Architektur . International bekannt ist Alençon wegen ihrer Spitze, der „Point d’Alençon“, die Spitze , welche zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Wir waren am Chateau der Stadt in welchem im 2. Weltkrieg durch die Gestapo viele Widerstandskämpfer hingerichtet wurden und das dann bis 2010 als Gefängniss diente. Wir waren dann noch in der Basilika Notre Dame. Das Kirchenschiff aus dem 15. Jahrhundert verfügt über ein prächtiges Portal aus dem frühen 16. Jahrhundert sowie wunderschöne Glasfenster (1530). Der Chor und der Glockenturm wurden Mitte des 18. Jahrhunderts nach einem Brand wieder aufgebaut. Der Vorbau mit drei Arkaden weist drei fein durchbrochene Giebel auf. Weiter gings dann zum Museum der schönen Künste und der Spitze. Füe 3 Euro Eintritt haben wir sehr viel gesehen und erfahren. Die lange Zeit streng gehütete Technik der Alençon-Spitze ist weltweit einzigartig und gehört zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Das im ehemaligen Jesuitenkolleg untergebrachte Museum für Schöne Künste und Spitze vereint das museale Erbe von Alençon in Form von Gemälden, Spitzen und kambodschanischer Ethnografie. Dieses seit 1857 aufgebaute Erbe ermöglicht es, die Geschichte der Spitze in Frankreich und Europa nachzuverfolgen. Es war sehr interessant, Diese Handarbeit die Spitze mühsam herzustellen ist in der Welt einzigartig und kann maschinell nicht angefertigt werden. Jedes einzelne Teil ist ein Unikat, da sie nicht exakt reproduzierbra ist. Die Herstellung erfolgt ausschließlich von Hand mit einer Nadel und Baumwoll oder Leinenfaden. Für den Brautschleier wurden ca. 400000 Arbeitstunden benötigt. Für einen Quadratzentimeter werden heute zwischen 7 und 15 Arbeitsstunden benötigt. Unbezahlbar. Dann sind wir bei schönem Wetter wieder zurück gefahren. Morgen gehts weiter Richtung Heimat.
Donnerstag,06.11.2025 - Freitag, 07.11.2025
Donnerstag tolles Wetter, sogar Sonnenschein und zwischen 14 und 18 Grad, der wetterbedingte schönste Tag bislang. Wir fahren nach Cancale in der Bretagne immer am Meer entlang mit dem Roller. Gute 40 km einfach. Und in der Gegend gibt es überall Austernfabriken. Wir haben daher in einer Austernfarm angehalten und natürlich gabs Austern mit einem trockenen Weisswein. Hervorragend bei Sonnenschein. Überhaupt die Gegend lebt von der Austernzucht. In Cancale herrschte Ebbe mal wieder und wir konnten die Fischer mit ihren Traktoren und Booten beobachten wie sie die Austernbänke bewirtschafteten. In dieser großen Bucht fehlt bei Ebbe das Wasser komplett , ein richtiges Schauspiel. Um 12.30 Uhr war Niedrigwasser, als wir gegen 18 Uhr wieder dort vorbeifuhren waren die großen Austernbänke weg, also von der Flut überspült. Dazwischen sind wir noch 5 km zum "Pointe du Grouin", einer Felsspitze der Bucht gefahren. Insgesamt ein sehr interessanter Tag mit gutem Wetter mal. Am Freitag haben wir beschlossen dass wir weiter fahren. Eigentlich war geplant dass wir noch ein paar Tage nach Paris gehen, aber um Paris gibt es nur 2 Campingplätze die geöffnet haben, Kosten zwischen Euro 60 - 100 pro Nacht. Das war uns zu viel. Machen wir ein ander mal. Wir sind in Saint-Paul-le Gaultier gelandet, ein schöner Stellplatz direkt an einem kleinen See gelegen und sehr ruhig.
Mittwoch, 05.11.2025
Es hat heute Nacht richtig gestürmt, aber zum Frühstück ist es trocken und so soll es auch den Tag über bleiben. Wir fahren mit dem Roller zu den riesig großen Parkplätzen für die Besucher des Mont-Saint-Michel. Ich möchte mir gar nicht vorstellen was los ist wenn diese riesigen Parkflächen alle belegt sind. Wir benutzen nicht den shuttle Service um zur Insel zu kommen, sondern laufen die 40 Minuten über die neue Brücke die das Festland mit der Insel verbindet. Wir sind bei Ebbe unterwegs. Hier herrscht die höchste Tide in ganz Europa vor. Ein Tidenhub von bis zu 15 Metern, das Meer zieht sich bei Ebbe bis zu 15 Kilometer zruück. Wahnsinn. Man sollte echt mal nach Niedrigwasser 6 Stunden warten und das auflaufende Wasser beobachten, ist bestimmt ein Erlebniss. Ich habe online Tickets für das Kloster gebucht und ein Audio guide Tablet. Gesamtsummer Euro 32,--. Aber es ist ein Unesco Weltkulturerbe und das bereits seit 1979. Pro Jahr sind es wohl 3 Millionschen Menschen. Wie gesagt in der Saison völlig undenkbar hier her zu kommen. Im Süden des Departements Manche ist die Bucht des Mont Saint-Michel Schauplatz der größten Gezeiten Europas. Im Jahr 1995 wurde der Grundstein für das Renaturierungsprojekt am Mont Saint-Michel gelegt. Der Klosterberg sollte seinen maritimen Charakter zurückerhalten. Seit dem Abschluss des Projekts im Jahr 2015 wird die berühmteste Sehenswürdigkeit der Normandie mehrmals im Jahr wieder zur Insel, sobald der Gezeitenkoeffizient 110 überschreitet. Das Wasser bedeckt dann die überflutbare Furt. Der Felsen ist von seinen Zugängen abgeschnitten. Wir sind durch die Abtei gelaufen und haben alle Räume besichtigt. Und auch hier kannst du natürlich kontaktlos Spenden in jeglicher Höhe , was mich einfach frustriert, da dies nicht zu den altmodischen Ansichten der Kirche passt. Aber wenns ums Geld geht dann sieht es wohl anders aus. Auf jeden Fall ein Besuch wert.
Wir sind dann auch wieder zurück gelaufen ohne den Bus zu nutzen und haben dann noch den naheliegenden deutschen Soldatenfriedhof angeschaut. Hier liegen über 11000 Menschen die zwischen 1939 und 1945 ums Leben kamen. Die deutsche Kriegsgräberfürsorge legt viel Wert darauf , dass das Gelände gepflegt wird. Dies geschieht zum Teil aus Spenden, aber auch aus öffentlichen Mitteln, sprich Steuergeldern. Wir waren nachmittags um 15 Uhr alleine auf dem großen Gelände. Ein interessanter Tag.
Montag, 03.11.2025 - Dienstag, 04.11.2025
Auf gehts nach Cherbourg. An der Spitze der Halbinsel Cotentin liegt Cherbourg-en-Cotentin, einer der spannendsten Häfen der Normandie, und der zweitgrößte künstliche Hafen der Welt hinter dem in Katar. Hier ist die zweitgrößten Reede der Welt, ein Vorhafen, der die Schiffe und Boote von Cherbourg vor den starken Strömungen des Ärmelkanals schützt. Das Tiefsee-Museum Cité de la Mer mit dem größten begehbaren U-Boot der Welt hat montags Ruhetag, was besonders schade war denn dieses Museum soll sehr interessant sein. Wir haben das schön gelegene Hafenbecken mit den Dreimastern angeschaut. Weiter befindet sich hier die franz. Militärflotte, allerdings konnten wir nichts sehen da alles militärisches Sperrgebiet war und gut bewacht wurde. Wir konnten aber zumindest das U Boot von außen anschauen, verdammt groß. Ansonsten waren wir etwas enttäuscht von Cherbourg. Wir sind dann weiter zum Port Cap Levi gefahren und von dort aus über das ehemalige Fort du cap Levi zum Leuchtturm gelaufen. Schöne Ausblicke auf den Ärmelkanal kann man genießen.
Am Dienstag sind wir mit dem Womo weiter gefahren. Wir wollen das Weltkulturerbe Mont-Saint-Michel besichtigen und haben nach 130 km Fahrt teils durch enge Straßen und wie meistens an tollen alten , renovierten Steinhäusern vorbei, einen privaten Stellplatz in Ardevon gefunden. Toller Platz mit allem für Euro 15,-- die Nacht. Wir sind dann zu Fuß Richtung Wasser gelaufen und haben eine kleine Rundwanderung mit 6 km gemacht. Morgen gehts zum Klosterberg, hoffentlich hält das Wetter.
Sonntag, 02.11.2025
Heute waren wir 100km mit dem Roller unterwegs, und das bei sehr durchwachsenem Wetter. Es hat immer mal wieder geregnet und nach ein paar Minuten war es wieder vorbei. Unser erstes Ziel war Saint-Vaast-la-Hougue an der Westseite der Halbinsel Cotentin,auf der wir uns gerade aufhalten. Wir haben einige Austernparks an der Ostküste des Cotentin zwischen dem kleinen Strand von Tatihou oder in der Bucht von Morsalines gesehen. Während der Ebbe bieten diese Strände einen atemberaubenden Blick auf einen wunderschönen Austernpark, in dem unzählige Austern leben. Das als ältestes Becken der Normandie anerkannte Saint-Vaast-la-Hougue zeichnet sich durch die Qualität seiner Austern aus. Letztere zeichnen sich durch einen eher jodierten Geschmack im Mund aus. Auf die kleine vorgelagerte Insel Tatihou sind wir nicht gekommen, da das Amphibienfahtzeug nicht gefahren ist.Dann gings weiter nach Barfleur. Barfleur, oft als „Perle des Val de Saire“ bezeichnet, ist weit mehr als nur ein malerisches Dorf. Es zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs und blickt auf eine reiche und faszinierende Geschichte zurück. Schon sein Name hat seine Wurzeln im Altnordischen und zeugt von seiner bewegten und fesselnden Vergangenheit.Der Hafen von Barfleur mit seinen Gezeiten und Fischereisaisons ist eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Künstler. Maler wie Signac verewigten seine sich ständig wandelnden Landschaften und leuchtenden Farben. Heute ist der Hafen ein geschäftiger Ort, wo Schleppnetze, Dredgen, Hummerfallen und bunte Netze von einer blühenden Seefahrergemeinschaft erzählen. Dann sind wir noch ein paar Kilometer nördlich zum Phare de Gatteville gefahren. Der zwischen 1829 und 1834 erbaute Leuchtturm von Gatteville ist mit 75 Metern Höhe der zweithöchste Leuchtturm Frankreichs. Für den Bau dieser „steinernen Kerze“ wurden 11.000 Granitblöcke mit einem Gesamtgewicht von 7.400 Tonnen benötigt. Nach dem Aufstieg über eine 365-stufige Treppe, die von 52 Fenstern erhellt wird, hat sich uns ein herrlicher Panoramablick auf das Val de Saire und den Ärmelkanal eröffnet. Der Aufsteig zur Plattform dauerte ca . 8 Minuten und war schweisstreibend. Dafür gabs unten dann ein Bierchen. Glücklicherweise sind wir dann trocken zum Wohnmobil zurück gekommen. Morgen wollen wir nach Cherbourg.
Samstag, 01.11.2025
Wir haben den tollen Stellplatz verlassen und wollen einen Platz in Bricquebec-en-Cotentin ansteuern. Es ist ein camping-car Platz, ich habe bei der Betreibergesellschaft einen account und eine Einlasskarte mit entsprechendem Guthaben. Die Nacht kostet 15 Euro inkl. Strom, Wasser, Ver-und Entsorgung , es gibt sogar eine Toilette. Als wir nach ca. 70 km Fahrt ankamen waren wir ganz alleine, jetzt zum abend sind noch 2 Womos hinzu gekommen. Ich habe mir ja gestern Austern gekauft, und habe die restlichen 7 Stück in der Sonne genießen können. Es ist wirklich ein Genuss und eine Delikatesse, muss mal schauen ob ich da was auch in der Metro bei uns bekommen kann. Die Stadt Bricquebec fällt dem Besucher durch ihre imposante mittelalterliche Festung auf, die einst Sitz einer der mächtigsten Baronien des Cotentin war. Im Ortskern befinden sich zahlreiche alte Wohnhäuser, die oft an den Pfeilern der Treppentürme zu erkennen sind, die auf der Rückseite aus den Dächern herausragen. Bricquebec gehörte zu den wenigen Städten im Cotentin, die im Juni 1944 von den Bombenangriffen der Befreiung verschont blieben, und hat sich die typischen Merkmale der traditionellen normannischen Dörfer bewahrt. Wir sind in den Ort gelaufen und haben das castle angeschaut, wirklich imposant. Und wieder innerhalb von 10 Minuten vom Regen mit Hagel zum Sonnenschein und andersherum, echt verrückt hier.
Freitag, 31.10.2025
Aufgestanden und es hat angefangen zu regnen. Nach dem Regenradar solls gegen 11 Uhr aufhören und dann schön werden mit Sonne. Um 9 Uhr kaum vorstellbar, aber genauso kam es. Wir sind mit dem Roller nach Bayeux gefahren und dort erst mal in den Waschsalon um die Wäsche zu waschen. Dann sind wir zur Cathedrale Notre-Dame gelaufen. Die Kathedrale Notre-Dame de Bayeux ist der Sitz des Bischofs von Bayeux-Lisieux und eines der bedeutendsten sakralen Baudenkmäler der Normandie. Das Kulturdenkmal wurde im Jahr 1862 als Monument historique klassifiziert. Ursprünglich im normannisch-frühromanischen Stil erbaut, präsentiert die Kathedrale sich heute weitgehend gotisch. Eine sehr schöne Kirche und sehr groß. Dann haben wir in der Altstadt eine Flasche Cidre aus Bayeux gekippt. Cidre gibt es lieblich oder trocken, wir nehmen immer den trockenen. Bayeux hat sehr viele alte Häuser da es wohl im Krieg weitgehend unzerstört blieb. Bevor wir zurück fuhren haben wir im Fischladen noch 12 Austern erworben. Ich habe dann, als wir wieder am Womo waren, 6 Stück der Viecher mit dem Austernmesser aufgebracht. Es erfordert aber denke ich eine gewisse Übung, jedenfalls habe ich mir gleichmal in den Daumen gestochen. Die Austern waren aber sehr gut. Die nächsten 6 Stück gibt´s dann morgen. Morgen gehts weiter in Richtung Cherbourg. Wir waren jetzt drei Nächte völlig allein auf dem Stellplatz in der Pampa. Wenn wir mal wieder kommen werden wir wieder hier sein.
Donnerstag, 30.10.2025
Wir sind aufgestanden und die Sonne scheint, blauer Himmel, ja wo gibt es denn sowas. Auf geht´s über Grandcamp-Maisy zum Ranger Museum Point-du hoc. Um das Gelände zu betreten mussten wir unsere Taschen öffnen und wurden von zwei Amerikanischen Sicherheitsbeamten gefilzt. Warum erschließt sich mir leider nicht. Ein Rückblick auf den D-Day am Point du hoc.
Das Wetter am 6. Juni 1944 war alles anderes als ruhig – es stürmte. Die Landung der Alliierten – genauer gesagt der Ranger-Spezialeinheit unter Colonel Rudder – wurde so erschwert. Und ihre Aufgabe war gewaltig: die Landspitze Pointe du Hoc vom Wasser aus einzunehmen, in dem sie die 25 – 30 Meter hohe Steilküste erklettern. Oben auf dem Plateau lag eine Bunkeranlage des sogenannten „Atlantikwalls“, die mit ihren Geschützen die Landung der Alliierten an Omaha und Utah Beach bedrohte. Mit leichten Waffen, Seilen und Leitern wagten die Soldaten den Aufstieg, wohl wissend, dass auf dem Plateau die Deutschen mit ca. 150 Mann in meterdicken Bunkern aus Beton auf sie warten. Nach circa 10 Minuten erreichten die ersten US-Amerikaner die Anhöhen der Klippen und wenige Zeit später war die Anlage eingenommen, allerdings unter hohen Verlusten. Von den 225 Ranger-Soldaten wurden 135 verwundet oder starben. Nur 90 Soldaten konnten die Befreiung der Normandie fortsetzen.
Wir besuchten noch ein weiteres Museum am Ohama beach und fuhren dann weiter zum amerikanischen Soldatenfriedhof bei St. Laurent -sur-mer. Auch hier wieder Körperdurchsuchung auf Waffen, sogar ein Scanner wie am Flughafen musste durchlaufen werden. Aber es war hoch interessant, und die Amis pflegen das große Gelände perfekt. Jedes weiße Kreuz und jeder Grashalm wird gepflegt, hier werden die amerikanischen Gefallenen auch noch nach 80 Jahren verehrt. Wir haben auch wieder einen Dokumentationsfilm aus der Zeit gesehen, der einem wirklich sehr nahe geht. Diese Soldaten und der Rest der Alliierten haben den Grundstein gelegt für unser friedliches Leben in Freiheit und Demokratie und damit ihr Leben hergegeben. Und ich denke das hätte nicht mit diplomatischen Gesprächen funktioniert, sondern nur durch militärische Stärke konnte das Nazi-Regime gestoppt werden. Zum Schluss sind wir dann noch zur Batterie der Deutschen bei Longues-sur-mer gefahren. Als wir am Womo wieder ankamen war es bereits dunkel. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei unseren Freunden Dieter und Petra bedanken, die 2014 bereits hier war und durch perfekte und ausführliche Aufzeichnungen, die Dieter mir im Vorfeld zur Verfügung gestellt hatte, wertvolle Besichtigungstipps gegeben haben.
Mittwoch, 29.10.2025
Es regnet mal wieder konstant., aber es ist windstill so dass unsere Regenschirme mal zum Einstz kommen können. Wir beschießen weiter zu fahren nach La Cambe, ca. 70 km weiter westlich von uns, etwas im Hinterland. Dort gibt es einen Bauernhof, der 6 Stellplätze hat mit Strom und Ver- und Entsorgung für Euro 10,--.Ein herrliches Plätzchen. Wir sind ganz alleine und es zeigt sich wieder wie wichtig unser Roller ist, da vorne am Meer viel mehr los ist und alles teurer als hier im Hinterland. Und wir sind in 15 Minuten mit dem Roller am Meer. Gegen Mittag haben wir zu Fuß den naheliegenden Deutschen Soldatenfriedhof besucht. Sehr ergreifend und alles schön gepflegt von der deutschen Kriegsgräberfürsorge.
Der zweite Weltkrieg hat wohl 50 Mio. Todesopfer gefordert, für was nur?
Dienstag, 28.10.2025
Heute fahren wir Richtung Osten . Über Asnelles , Courseulles-sur-mer, Saint-Aubin-sur-mer,Luc-sur-mer, am sword beach vorbei über Oustriham bis nach Ranville. Wir haben Halt gemacht am britisch Normandy memorial, sowie in Ranville an der Pegasus Brücke, die durch drei Segelflugzeuge mit britischen Truppen die dort am 6.6.1944 landeten und die Deutschen völlig überraschten. Anschl. sind wir in Ranville zum britischen Soldatenfriedhof und dann weiter nach Caen ins dortige große Memorial das quasi die Zeit von 1900 bis 1944 wiederspiegelt. Ein sehr interessantes Museum, unbedingt empfehlenswert. Der Film mit Originalaufnahmen von 1944 war sehr berührend. Als Mensch fragt man sich warum das alles passieren musste. Ein interessanter aber auch anstrengender Tag mit vielen Eindrücken über die Befreiung der Normandie durch die Alliierten.
Montag, 27.10.2025
Wir haben unserern tollen Stellplatz in Touques gegen 11 Uhr verlassen. Ein wirklich schönerr Platz wo alles passt. Unser Ziel heute Arromanches-les-Bains, dort gibt es einen Stellplatz direkt an den Klippen mit grandioser Aussicht auf den Ärmelkanal. Und wir sind mitten drin in der Geschichte des 6.Juni 1944, Anlandung der Alliierten im 2. Weltkrieg, der D-Day. Stellplatz kostet 10 Euro die Nacht, hat aber keinen Strom aber dafür einen tollen Ausblick aufs Wasser.Gefahrene Strecke heute ca. 80 km über Caen , Dauer 1,5 Stunden. Es hat die ganze Nacht geregnet und auch nach dem Aufstehen, aber ab nachmittags wurde es sehr schön mit 13 Grad und Sonnenschein. Direkt neben dem Stellplatz befindet sich ein 360 Grad Kino wo die 100 Tage nach dem 6.Juni 1944 abgespielt werden.
Arromanches ist berühmt als einer der historischen Orte der Landung in der Normandie (Codename: Operation Neptune), insbesondere für den künstlichen Hafen, der dort installiert wurde. Dieser Hafen erlaubte es, während der Schlacht von Caen von 9 000 bis 22 000 Tonnen Ausrüstung pro Tag zu landen. Die Briten bauten riesige Schwimmboxen aus Stahlbeton, genannt "Phoenix", die nach dem Abschleppen über den Ärmelkanal nebeneinander montiert werden sollten, indem sie durch die Öffnung der Bodenventile geschoben wurden, um Docks und Stege zu schaffen, die einen Deich bilden und den künstlichen Hafen begrenzen, einschließlich schwimmender Pontons, die den Gezeiten folgten und mit dem Boden verbunden waren. Ein Hafen wurde daher vor der Küste montiert und auch heute noch sind einige "Phoenix" -Boxen Offshore sichtbar und zeugen von ihrer Festigkeit. Am 12. Juni 1944 waren in weniger als einer Woche mehr als 300 000 Mann, 54 000 Fahrzeuge, 104 000 Tonnen Versorgung gelandet. Während der 100-tägigen Betriebszeit des Hafens wurden 2,5 Millionen Mann, 500 000 Fahrzeuge, 4 Millionen Tonnen Ausrüstung gelandet. Wir sind neben dem Kino auch noch in das Museum gegangen, ganz hervorragend gemacht und sehr beeindruckend, was damals in kürzester Zeit geschaffen wurde. Wir konnten sogar zu einigen Schwimmboxen von damals (sogenannte Phoenix) laufen, da zu diesem Monment Niedrigwasser herrschte. Es ist wirklich hoch interessant und ich freue mich schon auf die nächsten Tage. Wenn ich mich als Deutscher zu erkennen geben muss habe ich ein komisches Gefühl, ist zwar Unsinn, ist aber so.
Sonntag, 26.10.2025
Heute war ein interessanter Tag, wenn auch wieder mit Regen und teitweiser Sonne und wie immer ordentlich Wind. Wir sind gegen 10.00 Uhr ins 4 km entfernt Trouville-sur-mer gefahren. Dort findet jeden Tag ein Fischmarkt statt, und ich habe meine ersten 6 Austern mit einem Glas Chardonnay bekommen. Einfach herrlich köstlich. Es war viel los, die Franzosen und Französinnen gehen Sonntags wohl gerne hinaus. Und ich muss wirklich sagen, alle sind überaus freundlich und zuvorkommend. Hier stimmt der Service noch . Dann sind wir ins nebenliegende Deauville gefahren und auch zum Strand, wo tolle Photographien ausgestellt waren. Deauville ist eine französische Gemeinde mit 3563 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) im Département Calvados in der Region Normandie. Es ist ein bekanntes Seebad mit einem bedeutenden Yachthafen. Dieser, die Pferderennbahn, die prächtigen Villen und Hotels, das Casino sowie der breite Sandstrand und seine Promenade tragen dazu bei, dass Deauville als einer der elegantesten normannischen Badeorte angesehen wird. Hier waren auch schon viele berühmte Schauspieler und Persönlichkeiten, die Namen sind alle am Strand an den Umkleidekabinen verewigt. Weiter gings nachs Villers-sur-mer , auch hier war ein Stadtfest mit Musik und vielen Gewerbetreibenden die ihre Produkte anboten. Rein kulinarisch gesehen sind wir gegenüber den Franzosen absolute Banausen. Ich habe mir nochmals 6 Austern mit einem Gläschen Weisswein gegönnt, Diesmal war eine Vinegraitte mit Zwiebeln dabei . Auch super. Die Franzosen legen viel mehr wert als wir auf gutes Essen und Getränke.Über Houlgate gings weiter nach Cabourg, immer am Meer entlang. Auch dort war die Einkaufstraße gut besucht und alle Läden hatten geöffnet. Hier gibts kein Sonntag-Arbeitsverbot wie bei uns. Wird sich auch bei uns irgendwann ändern denke ich wenn unsere Wirtschaft weiter verliert und der Wohlstand einbricht. Wie gesagt es hat immer mal geregnet, Morgen wollen wir weiter bis Arromanches-les-Bains, und das Wetter sollte etwas besser werden. Jetzt gerade regnet es mal wieder.
Samstag, 25.10.2025
Es hat wieder die halbe Nacht geregnet. Und am morgen gings gerade so weiter. Es regnet 10 minuten, dann wieder eine Zeit lang ohne Regen und dann regnet es wieder. Dazu heftiger Wind. Ich hoffe mal dass das nächste Woche besser wird. Wir sind Richtung Süden gefahren über die große Brücke Pont de normandie. Der Pont de Normandie (deutsch: Brücke der Normandie) ist eine Schrägseilbrücke, die mit 856 m die größte Spannweite in Europa besitzt. Sie überquert die Seinemündung und verbindet Le Havre (damals Haute-Normandie) auf dem rechten Ufer im Norden mit Honfleur (damals Basse-Normandie) auf dem linken Ufer im Süden. Die Brücke wurde in den Jahren 1988 bis 1994 gebaut und am 20. Januar 1995 eingeweiht. Wirklich gigantisch, Mautgebühr 6,90 Euro und es hat heftig geregnet als wir darüber fuhren. Unser Ziel war ein privater Stellplatz in Touques. Ganz hervorragend, 13 Plätze , alle mit Strom, sehr schön angelegt, Kosten incl. Strom und Wasser Euro 15,--/Nacht. Als es gegen 13 Uhr aufgehört hat zu regnen, haben wir den Roller genommen und sind ins 20 km entfernte Honfleur gefahren. Zuvor sind wir nochmal zur Brücke gefahren um einen Eindruck ohne Regen zu bekommen. Honfleur hat einen wunderschönen alten Hafen und sehr viele Kunstläden in jeder Form. Es war sehr voll da das Städtchen eine große Touristenattraktion in der Normandie ist. Viele kleine Gassen, viele Restaurants und Cafes und jeder Menge Ateliers. Wir waren auch in der Kirche Sainte-Catherine, die komplett aus Holzschindeln besteht.Hoffentlich wird morgen das Wetter etwas besser.
Freitag, 24.10.2025
Es hat die Nacht über wieder geregnet, morgens um 09.00 Uhr die letzten Tropefen, um 09.15 Uhr blauer Himmel, verrückt. Wir haben den Roller genommen und sind nach Le Havre gefahren. Le Havre ist ein wichtiger Hafen in der nordfranzösischen Region Normandie, wo die Seine in den Ärmelkanal mündet. Über die Mündung ist sie durch die Schrägseilbrücke Pont de Normandie mit Honfleur verbunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das schwer beschädigte Stadtzentrum von Le Havre vom belgischen Architekten Auguste Perret berühmt umgestaltet. Heute gibt es hier viele markante Beispiele für Stahlbetonarchitektur. Wir haben am Volcan, von Oscar Niemeyer gestaltet, geparkt und sind dann über die Kathedrale Notre Dam (nicht in Paris sonder Le Havre) zum Hafen gelaufen. Der Port du Havre in der Stadt Le Havre am Ärmelkanal ist nach Marseille Europort der zweitgrößte Hafen Frankreichs. Der Seehafen liegt in der Normandie im Département Seine-Maritime. 1517 unter König Franz I. errichtet, gehört er zu den ältesten Seehäfen Frankreichs. Le Havre gehört zu den bedeutenden Umschlagplätzen von Gütern innerhalb der Europäischen Union und ist, gemessen am Container-Umschlag mit 2,9 Mio. TEU (2019)[, der größte Hafen Frankreichs und der elftgrößte Europas. Er wird von der staatlichen Behörde Grand Port Maritime du Havre (früher Port autonome du Havre) betrieben. Wir wollten eine Hafenrundfahrt machen, aber Donnerstag und Freitags ist geschlossen. Dann sind wir noch durch die Altstadt geschlendert, die zum Unesco Weltkulturerbe gehört, finde aber nichts ausergewöhnliches an der Altstadt. Als wir am Stellplatz zurück kamen waren wir nicht mehr alleine. Weitere 5 Womos haben sich zu uns gesellt. Morgen wollen wir weiter Richtung Süden.
Donnerstag, 23.10.2025
Es hat die ganze Nacht geregnet und gestürmt. Richtig heftig aber das Tief vom Atlantik war ja vorausgesagt. Wir hätten um 10 Uhr den Stellplatz verlassen müssen, sprich im Dauerregen Roller verladen, entsorgen usw. Ich habe mich entschlossen noch einmal Euro 14 zu investieren und um 24 Stunden zu verlängern. Gegen 12 Uhr hat es aufgehört zu regnen und da wir ja keinen Stromanschluss haben sind wir weitergefahren . Das Ziel ein Stellplatz 7 km von Le Havre entfernt. Auf dem Weg dorthin sind wir in einen Intermarche gefahren um eine französische Gasflasche an einem Automaten zu kaufen. Ein Bediensteter hat uns geholfen und so haben wir jetz eine 13 Kg Propangasflasche dabei. Zuerst hatte ich den falschen Anschkussadapter darauf geschraubt, das Lecksuchspray hat mir aber gesagt dass da was nicht dicht ist. Glücklicherweise habe ich das Set doppelt dabei und dann war alles dicht. Der Stellplatz in Saint-Romain-de-Colbosc war komplett leer und ist bis jetzt, da ich diese Zeilen schreibe. Wir sind alleine. Wunderbar. Die letzten 2 Nächte jede Mewnge Womos, 40 km weiter nichts mehr. Muss wohl am Ort Etretat liegen. Wir sind dann noch zu einem Baumarkt und Supermarkt gelaufen und haben eingekauft. Auf dem Rückweg hat es gut geregnet, aber die Mammut Kleidung ist das Geld wert. Morgen wollen wir Le Havre erkunden und hoffen das dass Wetter einigerm. mitmacht.
Dienstag, 21.10.2025 - Mittwoch, 22.10.2025
Wir sind bei ordentlichem Wetter und 15 Grad die gerade mal 10 Minuten bis nach Etretat gefahren. Dort gibt es einen Stellplatz und direkt daneben den städtischen Campingplatz. Stellplatz kostet Euro 14,20/Nacht, Campingplatz ca Euro 40 /Nacht. Stellplatz sehr gut besucht, Campingplatz gerade 2 Womos. Wen wunderts. Es war trocken und wir sind daher ins 17 km enfernte Fecamp, am Atlantik gelegen, mit dem Roller gefahren. Wir haben die Innenstadt abgewandert und ich wollte mir für meinen Router eine prepaid sim Karte kaufen. Ist in Frankreich nicht so einfach wie im Rest Europas, da die Telefonshops das gar nicht mehr anbieten sonder die sim Karten sind nur noch bei Tabakshops erhältlich. Dort habe ich dann auch eine von sfr bekommen, 40 GB was natürlich nicht reicht, ich kann wohl mit einem Code dann weitere 200GB nachladen, da bin ich aber erst mal sehr skeptisch. Dann wäre der Preis für 240 GB Euro 25,--, was ok wäre. Wir waren dann noch am Hafen und fast hätte ich meine ersten Austern im Urlaub bekommen, aber der Kamerad hat gerade Mittagspause gemacht. Es hat immer wieder geregnet und genieselt so dass wir ab und zu unterstehen mussten. In Etretat zurück angekommen sind wir noch durch den Ort gelaufen . Am Dienstag sind wir zu Fuss vom Stellplatz aus rund um Etretat gewandert, ca 10 km, und haben sehr schöne Ausblicke von den Klippen aufs Meer und Etretat gehabt. Für die Jahreszeit sind doch noch viele Touristen unterwegs, und es sind auch gerade Schulferien in Frankreich. Die Klippen in Etretat sind schon bemerkenswert. Auch Claude Monet hat sich diese in einem Gemälde verewigt. Leider hab ich nur das Handybild und nicht den Monet. Morgen fahren wir weiter Richtung Le Havre.
Sonntag, 19.10.2025 - Montag 20.10.2025
Wir wollen das erste Mal an die Antlantikküste fahren um die Normandie kennen zu lernen. Unser Freund Dieter war 2014 mit seiner Petra in der Normandie und hat mir sehr detaillierte Infos von seiner damaligen Reise zukommen lassen. Ich bin sehr auf die Eindrücke gespannt. Wir sind am Sonntag gegen 12 Uhr losgefahren bis nach Iffezheim, haben dort den Rhein überquert und uns vorgenommen auf der Nationalstrasse bis nach Etretat, unserem ersten Zielpunkt , zu fahren. Knappe 800 km. Nach 370 km überwiegend auf der N4 haben wir einen Stellplatz in Eclaron-Braucourt-Sainte-Liviere angefahren. Sehr schöner Platz mit Strom , Ver- und Entsorgung. Und das ganze für 10,66 Euro , incl. Strom wohlbemerkt. Es hat zwar gelegentlich geregnet, ging aber ganz gut. Am Montag gings weiter immer auf der N4 Richtung Westen. Wir haben Paris auf der Autobahn umfahren, zwar mit etwas Stau, genauso wie in Rouen. Gegen 17 Uhr kamen wir in Etretat an und haben einen privaten Stellplatz bei einem Landwirt ausgewählt in Cucerville, 7 km von Etretat entfern. Es gibt zwar nur Strom aber ein kleines Paradies. Es regnet richtig ordentlich und es windet heftig. Aber die Wettervorhersge hat uns ja vorgewarnt. Macht nichts. Morgen wollen Etretat unsicher machen.


















































































































































































































































































































































































































































































































































































