FAZIT
Wir waren nun 13 Wochen unterwegs, haben Frankreich, Spanien und Portugal bereist. Wir waren 94 Tage unterwegs und haben 29 Stopps eingelegt. Wir haben wieder sehr viel gesehen und die vielen Eindrücke kann man sich nicht merken. Daher schreibe ich diesen Blog damit die Erlebnisse nicht verschwinden im Laufe der Zeit. Das Wetter war insgesamt sehr schön, wir hatten tagsüber in der Regel mindestens 15 Grad und an schönen Tagen auch schon mal über 25 Grad. Es hat ein paar Mal geregnet was nicht weiter tragisch war. Auffallend war, dass Spanien und Portugal deutlich günstiger sind bei Eintrittsgebühren zu den Sehenswürdigkeiten als Frankreich. Ebenso gibt es grundsätzlich für Personen über 65 Jahren bis zu teilweise 50 % Rabatt bei den Eintrittsgeldern in Portugal und Spanien, in Frankreich gibt es das nicht. Auch die Parkgebühr für einen Roller ist in Frankreich gebührenpflichtig, in den zwei anderen Ländern nicht. Wir wurden in allen drei Ländern immer sehr freundlich begrüßt, in Frankreich wird eben fast nur französisch gesprochen, in Portugal und Spanien kommt man mit Englisch gut durch. Insgesamt sind die Länder sehr sauber wenn man es mit Süditalien vergleicht. Die Straßenbeschaffenheit lässt aber auf kleinen Straßen auch hier zu wünschen übrig. Es waren sehr schöne Wochen für uns. Am Womo ging die Duschbrause sowie der Piezozünder vom Gasherd kaputt, ist aber eine Kleinigkeit. Wir sind nie mautpflichtige Straßen gefahren sondern immer Nationalstraßen und dergleichen. Nun noch einige statistische Daten:
Insgesamt zurückgelegte Kilometer: 9552 km
davon mit Womo 6134 km
davon mit Roller 3418 km
Fahrzeit im Womo : 103 Stunden
Durchschnittsgeschw. 59 km/h
Verbrauch Womo: 10,4 liter /100 km
Gesamtkosten all incl. Euro 6634,--
davon Kosten für Stell-Campingplätze Euro 1329,-- durchschnitt pro Nacht Euro 14,--
Spritkosten Womo Euro 1379,--
Spritkosten Roller Euro 136,--
Tag 92 - Tag 93 ( Gerbeviller )
Mittwoch 20.05.2026
Die reise neigt sich dem Ende zu. Wir fahren Richtung Heimat, immer auf den Nationalstraßen oder auch kleineren Department Straßen. Wir sind so lange gefahren bis wir kleine Lust mehr hatten und haben dann in Gerbeviller einen kleinen städtischen Stellplatz , kostenfrei, gefunden für 4 Womos. Wir waren das 4. Womo und hatten somit Glück.
Donnerstag 21.05.2026
Wir haben den Stellplatz verlassen und sind dann zu den letzten 260 km aufgebrochen. Als wir bei Straßburg über die Grenz auf die deutsche Autobahn kamen, hat uns die Realität eingeholt. In 3 Monaten hatten wir glaube ich keinen Stau, und auf den letzten 100 km in Deutschland gleich drei Staus hintereinander mit sehr viel Verkehr. Das fällt einem wirklich erst so richtig auf wenn man längere Zeit im Ausland war. Wir haben dann in Ötisheim noch Toilette und Grauwasser entsorgt und waren gegn 15 Uhr wieder zu Hause.
Tag 90 - Tag 91 ( Lailly-en-Val )
Montag, 18.05.2026
Wir fahren 170 km weiter an der Loire entlang immer Richtung Osten. Unser Ziel ein städtischer Stellplatz in Lailly-en-Val. Ein schöner Platz von Camping car Park für Euro 15 die Nacht, direkt daneben eine Bowle Gelände und ein schöner See, sehr ruhig und idyllisch. Wir sind um den See spaziert und haben den Bowlespielern etwas zugeschaut.
Dienstag, 19.05.2026
Wir fahren mit dem Roller ca 20 km zum Schloss Chambord. Das majestätische, faszinierende Schloss Chambord hat beinahe etwas Irreales. Es wurde im 16. Jh. als architektonisches Meisterwerk vom jungen König Franz I. entworfen, der sich zur Feier seines Sieges in der Schlacht von Marignan ein prachtvolles Bauwerk wünschte. Mit seinem beispiellosen Stil – einer intelligenten Mischung aus dem Erbe des Mittelalters und der Ästhetik der Renaissance –, spiegelt das Jagdpalais perfekt den Geschmack und die Kühnheit des Königs und Bauherren wider. Während seiner 32-jährigen Regentschaft hielt er sich im Schloss allerdings nur knappe 50 Tage auf – genügend Zeit, um seine aus ganz Europa anreisenden Gäste zu beeindrucken! Unbedingt sehenswert ist eindeutig die majestätische doppelläufige Treppe! Sie ist und bleibt zweifellos das Glanzstück von Schloss Chambord. Die aus zwei versetzten Läufen bestehende Treppe führt bis zum Bergfried hinauf und kann mit der Familie erklommen werden, ohne dass man sich begegnet. Auch die Terrassen des Schlosses verdienen besondere Aufmerksamkeit. Hier oben bietet sich den Betrachtern ein 360°-Rundblick auf den umliegenden Park von Schloss Chambord. Außerdem sind auf der Terrasse die 282 prächtigen Schornsteine des Bauwerks untergebracht. Ein riesen Schloss wo man sich komplett verlaufen kann. Sehr empfehlenswert. Morgen starten wir Richtung Deutschland, 700 km , ich denke wir werden noch eine Übernachtung einlegen und wären dann am Donnerstag wieder zu Hause.
Tag 89 ( Avoine )
Sonntag, 17.05.2026
Tag 2 der Schlössertour steht an, das Wetter nicht so beständig wie gestern aber trocken als wir losfuhren. Es geht in die andere Richtung des Loiretales. Übrigens 280 km des Tales stehen auf der UNESCO Weltkulturerbeliste. Also es lohnt sich diese Gegend mal anzuschauen. Erster Halt das Forteresse Royale de Chinon, eine große Burg . Auch hier wieder Entritt, wir haben uns die Sache von außen angeschaut. Weiter gings zum Cchateau d `ázay le Rideau. Dieses Schloss liegt auf einer kleinen Insel, umgeben also von einem Wassergraben. Dann gings weiter zum Chateau in Villandry und es hat angefangen zu regnen. Dieses Schloß ist schlecht einzusehen wenn man keinen Eintritt bezahlen möchte. Wir haben unsere Regenklamotten angezogen und sind weiter gefahren , immer auf kleinen Straßen an der Loire entlang bis zum Chateau d`Usee . Es ist schon erstaunlich wiviele große Schlösser es auf 40 km Strecke hier gibt. Anschließend sind wir zum Womo zurück und haben die Klamotten iun der wieder scheinenden Sonne getrocknet. Ein Schloss werden wir auf jeden Fall besichtigen und zwar das Schloss Chambord das vor Orleans liegt. Es ist nach Versailles das am meisten besuchte Schloss in Frankreich. Da werden wir morgen mit dem Womo hinfahren.
Tag 87- Tag 88 ( Avoine )
Freitag, 15.05.2026
Wir verlassen die Atlantikküste und machen uns auf nach Avoine ins Loiretal. ca. 200 km und es hat teilweise heftig geregnet. Unterwegs sind wir noch im Supermarkt einkaufen gegangen , Wäsche waschen in einem öffentlichen Waschsalon war angesagt und wir sind noch zu einem Campingzubehörshop nach Chinon gefahren, da unser Duschkopf im Bad sich langsam aufgelöst hat. Wir haben Ersatz gefunden, Euro 42,-- , halte ich für teuer. Wir stehen auf einem Stellplatz der Gemeinde, für 11 Womos ausgelegt, direkt an einem See mit Spielplatz, die Womos stehen parzelliert im Kreis und in der Mitte ist die Entsorgungsstation. Perfekt gemacht und das ganze mit Strom für Euro 6,-- die Nacht, wirklich super.
Samstag, 16.05.2026
Heute gehts zur ersten Schlössertour mit dem Roller. Wie meistens mit kurviger.de die Route geplant und die vorgesehenen Stopps als Zwischenziele markiert. Dann kann man über die Handynavigation von kurviger die Strecke hervorragend abfahren. Für diesen Zweck deutlich komfortabler als google maps. Erster Stopp war das chateau de Targe Parnay, relativ klein . In Parnay verläuft der greenwich meridian, sprich wir stehen auf 0 Grad, 0 minuten und 0 Sekunden East. Weiter gings nach Saumur, dort haben wir zuerst eine Kirche besichtigt und sind dann zum chateau de saumur hochgelaufen. Sehr majestetisch, leider sind die Eintrittspreise auch majestätisch. Wir sehen es nicht ein zwischen 15-20 Euro pro Person für den Zugang zu einem Schloss auszugeben, pro Person bemerkt. Aber von außen sind die Anlagen mit ihren vielen kleinen Türmen direkt über der Loire auch sehr sehenswert. Wir sind dann noch durch den Ort geschlendert und weiter zum Chateau des Reaux gefahren. Hier war aber alles geschlossen, sah eher wie ein privat geführtes Schloss aus. Dann gings wieder zurück zum Womo.
Tag 86 ( La Rochelle )
Donnerstag, 14.05.2026
Heute Nacht hat es geregnet und am Morgen gings gerade so weiter. Temperatur 15 Grad, da war Spanien und Portugal angenehmer. Wir sind trotzdem in die Altstadt gefahren und haben die verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Kathedrale, den alten Hafen mit seinen 3 Türmen usw. besichtigt. Auch sind wir ein kleines Stück durch den Hafen mit der Passagierfähre gefahren. Es war ordentlich was los, La Rochelle ist aber eine sehenswerte Stadt. Und es gibt viele Läden die zum shoppen einladen. Morgen wollen wir weiter fahren Richtung heimwärts , wir werden aber durch das Loire Tal fahren und bestimmt die eine oder andere Burg oder Schloss uns noch anschauen.
Tag 85 (La Rochelle )
Mittwoch, 13.05.2026
Wir wollten eigentlich heute La Rochelle erkunden, sind auch mit dem Roller los gefahren , unser erstes Ziel war der Markt in der Stadt. Dort gabs mal wieder für mich 6 Austern, waren aber nicht so gut wie sonst, der Markt war aber in einer historischen Halle als auch um das Gebäude herum. Wie meistens innen die Fischverkäufer und aussen dann Gemüse usw. Das ganze flankiert von vielen kleinen Restaurants die wie immer gut besucht waren. Anschließend sind wir ins maritime Museum gegangen, alles fußläufig zu erreichen. Wir haben die France 1 besichtigt, ein Schiff das Ende des 20. Jahrhunderts meteorologische Daten auf dem Atlantik im Dauereinsatz gesammelt hat und auch mit ärztlichem Personal besetzt war um Fischer usw. auf See zu helfen. Dann waren wir noch auf einem Schlepper und einem Fischkutter. Alles sehr interessant. Wir haben alles sehr ausführlich angeschaut und dann war der Tag auch fast schon vorbei. Also müssen wir morgen nochmal her kommen um die Altstadt und den Hafen anzuschauen.
Tag 84 ( La Rochelle )
Dienstag, 12.05.2026
Heute wollen wir die Insel Ile de Re mit dem Roller erkunden. Die Sonne scheint und so soll es den ganzen Tag bleiben. Die Insel ist über eine große geschwungene Brücke mit 3 km Länge und eine Höhe von 42 Meter zu erreichen. Maut Euro 3,-- für einen Roller, hin und zurück. Wir sind die komplette Insel abgefahren, malerische Fischerdörfer, tolle Sandstrände, Weinanbau und natürlich Austernzucht. Wir haben einen Markt besucht , klein und nicht so riesig wie sonst und ich habe hervorragende Austern , die salziger schmeckten, bekommen. Der Wein war auch hervorragemd und alles für kleines Geld. Wir haben unter anderem den neuen und alten Leuchtturm am Ende der Insel besichtigt und diverse Kirchen und Häfen. Am Ende waren es fast 90 km mit dem Roller aber viele Eindrücke , aber auch viel Tourismus. Und wie immer, alle Kneipen immer gut von Franzosen besucht.
Tag 83 (La Rochelle )
Montag, 11.05.2026
Es geht weiter in Richtung Norden, an der Atlantikküste entlang. Unser Ziel ist La Rochelle, 260 km entfernt und über die mautfreie Autobahn und Nebenstraßen gut erreichbar. Dort gibt es einen Städtischen Stellplatz für 160 Wohnmobile, ziemlich zentral, ohne Toiletten und Duschen für Euro 15,-- pro Nacht, gerade richtig für uns . Wir wollen ein paar Tage bleiben und den Ort anschauen. Wir sind dann noch an den 3 km enfernten Strand gelaufen, es war wieder Ebbe und morgen wollen wir die Insel "Ile de Re" anschauen. Das Wetter soll gut werden.
Tag 82 ( Gujan-Mestra / Frankreich )
Sonntag, 10.05.2026
Heut wollen wir eine kleine Wanderung machen ca. 8 km. Wir sind vom Campinplatz Richtung Wasser gelaufen und haben am Austernhafen eine Portion Austern gegessen, also ich. Dazu einen schönen Weisswein , hervorragend. Das Restaurant war voll und die Bedienungen sind gewuselt und mussten richtig viel arbeiten. Anschließend ging es über einen Park mit Bach und Bäumen wieder zurück zum Campingplatz ANAS, der übrigens auch einen großen Pool hat, und alles für Euro 16,-- absolut eine Empfehlung.
Tag 81 ( Gujan-Mestras /Frankreich )
Samstag, 09.05.2026
Wir sind mit dem Roller ins wenige Kilometer entfernte Arcachon gefahren und haben uns dort den Markt angeschaut. Schöne kleine Stände und gute Ware, aber eben etwas teurer. Dann sind wir an den Strand gelaufen wo ordentlich Betrieb bei dem schönen Wetter herrschte. Von dort fahren die Passagierschiffe weg zu den Stelzenhäusern und zum Leuchtturm Cap Ferret auf der anderen Seite des Bassins. Haben wir aber nicht gemacht. Wir sind dann in den Parque Mauresque gelaufen, sehr schön angelegt und direkt daneben das Villenviertel mit tollen alten Herrschaftshäusern, jedes individuell gebaut. Dann sind wir mit dem Roller in einen Austernhafen gefahren wo ich in einem Restaurant auf der Sandterasse schöne Austern bekam. Anschließend sind wir noch ins Austermuseum, wo ein Film in deutscher Sprache die Geschichte der Austern erzählte. Wenn man bedenkt das bis zum Zeitpunkt wo man die Austern essen kann gut 3-4 Jahre vergehen und welche Arbeit dahinter steckt, ist der Preis absolut gerechtfertigt. Hier in der Gegend bekommt man 10-12 Austern der mittleren Größe um die 7 Euro. Im Restaurant serviert ein paar Euro merh.
Tag 80 ( Gujan-Mestras/ Frankreich)
Freitag, 08.05.2026
Heute auch sehr schönes warmes Wetter, Wir wollen das Bassin abfahren über Audenge , Lanton , Andernos -les-Bains bis nach Ares. Und überall gibts Austernhäfen. In Ares habe ich dann 9 schöne Austern Nr. 3 Größe vertilgt, Regina will absolut keine, kanns gar nicht verstehen, ist aber so. Uns gefällt die Gegend hier sehr gut, sehr viel Natur. Unterwegs waren wir noch in einem Naturschutzgebiet wo das größte Vogelbeobachtungsgebiet Europas wohl liegt. Die 10 Euro Eintritt pro Kopf haben wir aber nicht ausgeben wollen und sind am Rande spazieren gegangen und haben auch ein paar Vögel mit dem Fernglas ausmachen können. Übrigens, seid wir in Frankreich angekommen sind müssen wir uns umgewöhnen was die Preise angeht. Alles ist deutlich teurer als in Spanien, vor allem die Restaurants und Lebensmittel. Erstaunlich ist dass alle Kneipen sehr gut besucht sind obwohl die Preise teurer als in D sind. Aber die Franzosen lassen sich das gute Essen und Trinken einfach etwas kosten und können es sich wohl auch leisten. Wir haben in Spanien vor der Grenze nochmals Diesel getankt für Euro 1,64, hier liegen die Preise bei Euro 2,20. Alles richtig gemacht.
Tag 78 - Tag 79 ( Gujan-Mestras/Frankreich)
Mittwoch, 06.05.2026
Wir fahren weiter und verlassen Spanien und erreichen Frankreich. ca 230 km bis wir an unserem Zielort Gujan-Mestras angekommen sind. Dort gibt es von ANAS eine Ferienanlage mit Wohnmobilstellplätzen , Toiletten, Duschen, Restaurant etc. alles hervorragend und alles für Euro 17 pro Nacht. Ein super Preis und super schön. Nach Arcachon sind es nur ein paar Kilometer und wir sind direkt am Bassin d`árcachon. Richtig schön. Auf der Fahrt haben wir am Womo die 100000 km Grenze gesprengt. Hoffentlich erleben wir die 200- bzw. 300000 km Grenze auch noch.
Donnerstag, 07.05.2026
Wir haben tolles Wetter und wollen heute die Sanddüne du Pilat anschauen. Die Dune du Pilat (auch Grande Dune du Pilat) an der Atlantikküste bei Arcachon (Frankreich) ist die höchste Wanderdüne Europas. Sie hat einen Nord-Süd-Verlauf und ist bis zu 110 Meter hoch (81 Meter laut SRTM-Daten), 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang (geschätztes Volumen 60 Millionen Kubikmeter) und liegt an der Meeresöffnung des Bassin d’Arcachon, südlich des Städtchens Arcachon und des Vorortes Pyla sur Mer, gegenüber von Cap Ferret. Auf der Westseite (zum Meer) hat sie eine Steigung von zwischen 5° und 20°, die Ostseite fällt stark ab (30° bis 40°). Sehr beeindruckend. Wir sind über eine Treppe hinauf gekommen und auf der anderen Seite bis zum Atlantik hinunter gelaufen. Das wieder hoch laufen war deutlich anstrengender, weil es sich um sehr feinen Sand handelt. Aber alles hat sich gelohnt es war absolut beeindruckend und sehr empfehlenswert. Anschließend habe ich noch einige Austern im Austernhafen bekommen. Übrigens, diese Gegend hier ist für Austernliebhaber ein Paradies. Absolut frisch, an jeder Ecke gibts genügend Austernfischer und sie schmecken köstlich. Und preislich deutlich reduziert gegenüber Bilbao z.Bsp. Es war ein toller Tag.
Tag 77 ( Orio bei San Sebastian )
Dienstag, 05.05.2026
Heute ist das Wetter wechselhaft, wir packen die Regenklamotten in den kleinen Rucksack und fahren mit dem Roller ins naheliegende Zarautz. Von dort wandern wir , immer am Meer entlang , nach Getaria. ca. 5 km. Es herrscht Ebbe und man sieht die mit grünem Moos bewachsenen Steine was schöne Lichteffekte ergibt. In Getaria kehren wir zu einem kleinen Snack mit Weisswein in eine Bar ein und besuchen die dortige Kirche. In der Kirche war es ziemlich dunkel, aber wenn man 1 Euro einwirft dann geht für 4 Minuten das Licht an. Eine neue Geschäftsidee der katholischen Kirche, haben wir aber so noch nicht in Europa gesehen, und wir waren schon in vielen Kirchen. Wir haben auf das heilige Licht verzichtet und sind zurück gelaufen und es regnete. War trotzdem ein interessanter Tag.
Tag 76 ( Orio bei San Sebastian)
Montag, 04.05.2026
Es regnet, auch heute nacht hat es geregnet, eigentlich normal fürs Baskenland, daher ist die Landschaft auch so toll grün. Wir sind gemütlich los gelaufen zum Strand und haben dann eine Rundwanderung um den Ort herum gemacht ca. 9 km. Ab und zu musste der Regenschirm herhalten aber war trotzdem schön. In Orio haben wir noch ein Glas Wein getrunken und lassen nun bei einem Abendessen und zwischenzeitlich wieder vorhandener Sonne, den Abend ausklingen.
Tag 75 ( Orio bei San Sebastian )
Sonntag, 03.05.2026
Das Wetter passt und wir fahren ins ca. 17 km entfernte San Sebastian. Die Stadt San Sebastian erstreckt sich über eine Bucht mit weißem Sand zwischen den Bergen Urgull und Igeldo. Ein Fischerdorf, eine imposante Altstadt und moderne Stadtviertel machen diese Stadt zu einer der attraktivsten an der kantabrischen Küste . Die Provinz Gipuzkoa mit der Hauptstadt San Sebastián verbindet Meer und Gebirge und bietet den Reisenden neben interessanten Sehenswürdigkeiten auch Landschaft, Sport und Gastronomie… Die baskische Küche genießt internationales Ansehen. Wir sind durch die Altstadt gelaufen wo mächtig was los war. Ein kleines Lokal überbot das andere, ein toller Flair, ein schöner Strand und schöne Gebäude. Wir sind dann auf den Urgull Berg hinauf gelaufen wo eine große Christus Statue steht, dann haben wir uns für das Aquarium entschieden anstatt dem Kunstmuseum San Telmo. Im Aquarium sind nicht nur lebende Tiere zu sehen, sondern auch die Geschichte der Seefahrt und Fischerei konnte man sehr gut verfolgen. Und wie in Spanien üblich erhält man wenn man über 65 Jahre alt ist ein deutlich günstigeres Ticket. Das Aquarium war super, da man in Glasröhren allerlei Fische sehen konnte wie sie an einem vorbei und über einen hinweg geschwommen sind. Wirklich beeindruckend. Zum Schluss sind wir dann noch zu einem Wahrzeichen der Stadt gefahren, zur Skulptur Peine del Viento, ein Kunstwerk direkt am Meer.
Tag 74 ( Orio bei San Sebastian )
Samstag, 02.05.2026.
Das Wetter ist bewölkt, aber trocken und wir fahren weiter in Richtun Sans Sebastian im Baskenland. ca. 16 km vor San Sebastian liegt der Fischerort Orio und dort befindet sich ein Campingplatz, nur 500 Meter vom Atlantik entfernt. Mit ACSI Karte Euro 27,-- pro Nacht und es sind keine Haustiere erlaubt. Das kommt äußerst selten vor da bestimmt die große Mehrheit der Camper mit Hund unterwegs ist. Wir sind dann am Nachmittag durch den Ort gelaufen. Hier findet dann auf dem Fluß der durch den Ort in den Atlantik fließt eine Ruderregatta statt, Dies ist wohl eine große Tradition und hat seinen Ursprung vom damaligen Walfang der auch mit Ruderbooten durchgeführt wurde im 19. Jahrhundert.
Tag 73 ( El Castano bei Bilbao )
Freitag, 01.05.2026
Heute besuchen wir das Guggenheim Museum . Das Guggenheim-Museum Bilbao ist ein Kunstmuseum für moderne Kunst in Bilbao im spanischen Baskenland. Es hat eine Ausstellungsfläche von 11.000 m² und zeigt sowohl eine Dauerausstellung als auch Sonderausstellungen. Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts, die auch Teil der Dauerausstellung ist. Objekte sind weniger Malereien und Skulpturen als Installationen, Videokunst und ähnliches. Das Museum ist eines von drei Museen der US-amerikanischen Stiftung Solomon R. Guggenheim Foundation. Das Guggenheim-Museum ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zum zehnjährigen Bestehen 2007 konnte der zehnmillionste Besucher begrüßt werden, die Zahl hat sich bei jährlich 1 Million eingependelt, davon 60 % aus dem Ausland. In den ersten 25 Jahren seit seiner Eröffnung wurde das Museum von 25 Millionen Besuchern aufgesucht. Viele kamen nicht primär wegen der Kunstwerke, sondern wegen der spektakulären Architektur. Wir waren über 3 Stunden im Museum und total begeistert. Über das eigene Handy kann man einen Audioguide aktivieren und bekommt so wichtige Informationen zu den Kunstwerken. Also für alle die jemals nach Bilbao kommen, dass Museum ist ein absolutes Muss. Alleine schon die Aussenfassade aus dünnen Titanplatten ist beeindruckend. Am Vortag haben wir in der Tagesschau noch gehört dass der Künstler Georg Baselitz verstorben ist und am Tag darauf sehen wir zwei Werke von ihm an der Wand hängen. Das Museum verfügt über 3 Stockwerke und man muss alle Räume unbedingt anschauen, aber ohne den Audioguide ist es nur halb so interressant. Und für Menschen ab 65 Jahren 50% Rabatt auf den Eintrittspreis von Euro 15,--, also 7,50 p.P. Absolut fair. Danach sind wir noch an den Hafen gefahren, haben mit der Schwebefähre übergesetzt und sind zurück. Ein sehr interessanter Tag.
Tag 72 ( El Castano bei Bilbao )
Donnerstag, 30.04.2026
Heute gibt es ein Sektfrühstück anl. meines Geburtstages. Das Wetter ist auch schön und so fahren wir von unserem idyllischen Stellplatz aus ins 30 km enfernte Bilbao. Wir wollen die Sehenswürdigkeiten anschauen und wollten eigentlich mit dem Guggenheim Museum anfangen. Da das Wetter aber so schön war beschlossen wir am Freitag ins Museum zu gehen und heute im Freien die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Zuerst sind wir zur Zubizuri Brücke, ganz in weiss. Zubizuri ist eine Fußgängerbrücke in Bilbao (Zubizuri - "Weiße Brücke" auf Baskisch).
Sie wurde von 1994 bis 1997 nach einem Entwurf des spanischen Architekten Santiago Calatrava in der baskischen Stadt Bilbao gebaut. Sie überspannt die (Ría del) Nervión; auch Ría de Bilbao genannt. Die geschwungene Brücke wird von einem Bogen getragen und trägt auch den Namen Puente del Campo de Volantín. Weiter gings zu Fuß in die 1 km entfernte Altstadt zum Plaza Nueva. Viele große tolle Häuser und viele Geschäfte befinden sich hier, und immer wieder Straßencafes und Tapasbars. Hat mir sehr gut gefallen. Dann sind wir in eine Austernbar und es gab köstliche 6 Austern und ein Glas guten Weisswein dazu. Etwas wunderbares. Wir sind dann mit dem Roller hochgefahren zum Aussichtspunkt Artxanda, von wo man eine tolle Aussicht über Bilbao hat. Hier kann man auch mit einer Standseilbahn hochfahren. Dann sind wir weiter Richtung Atlantik gefahren zur Vizcaya Brücke. Die Biskaya-Brücke (spanisch Puente (de) Vizcaya, baskisch Bizkaiko Zubia) ist eine Schwebefähre und als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. Die am 18. Juli 1893 eröffnete Brücke ist die älteste Schwebefähre der Welt und noch heute in Betrieb.
Wir sind mit der Schwebefähre ans andere Ufer gefahren, 0,60 Euro pro Erwachsener und 1,10 Euro der Roller. Ein echtes Erlebnis und eine gewaltige Stahlkonstruktion.Dann gings wieder zurück zum Stellplatz.
Tag 71 ( El Castano bei Bilbao)
Mittwoch, 29.04.2026
Es geht weiter Richtung Bilbao, ein Stellplatz ca 30 km im Hinterland, Natur pur aber es regnet, Mit Strom Euro 9,50 die Nacht , das ist ok. Toiletten und 2 Duschen gibts auch, habe ich aber noch nicht inspiziert. Morgen wollen wir Bilbao anschauen, Wetter soll besser werden. Wir sind dann noch 5 km um den Ort gelaufen und sind an 2 Kalköfen aus den 60ziger Jahren vorbeigekommen. Hier wurde viel Bergbau praktiziert.
Tag 69 - Tag 70 ( Santander)
Montag, 27.04.2026
Es geht zum nächsten Standort ins 100 km entfernte Santa Cruz de Bezana, ca 7 km von Santander entfernt. Ein privat geführter neuer Stellplatz, alles neu und schön aber die Software zum Einfahren und bezahlen etc. ein Wahnsinn. Jemand der sich nicht mit PC Bedienung auskennt hat keine Chance. Wir habens geschafft und sind dann noch mit dem Roller an die Atlantikküste die hier sehr felsig ist aber wunderschön. In in den kleinen Buchten immer wieder schöne Sandstrände. Es ist bewölt aber trocken und um die 18 Grad, sehr angenehm.
Dienstag, 28.04.2026
Heute gehts nach Santander. Santander ist eine Hafenstadt am Golf von Biskaya und Hauptstadt der spanischen autonomen Gemeinschaft Kantabrien. Fast ein Drittel der Kantabrier leben in Santander. Gemeinsam mit der angrenzenden Gemeinde Torrelavega bildet sie eine Metropolregion mit insgesamt rund 400.000 Einwohnern. Die Stadt ist ein beliebter Badeort in Nordspanien. Ihre zahlreichen Sandstrände sind ein Anziehungspunkt für viele, meist spanische Touristen. Wir sind zuerst in den Mercado gegangen, zweistöckig, unten nur Fisch und im oberen Stockwerk viel Fleisch, Gemüse und Gewürze. Wir haben selten so eine große Fischauswahl gesehen. Dann gings weiter ins Centro Botin. Das Centro Botín ist ein Museum für Moderne Kunst und ein Kulturzentrum. Entworfen wurde das Gebäude von dem Architekten Renzo Piano. Wir sind mit einem Aufzug aufs Dach gefahren von wo aus man einen Ausblick auf den Hafen hat. Dann haben wir die Kathedrale angeschaut, Euro 1 Eintritt, das haben wir tatsächlich bezahlt, aber in jeder Kirche eigentlich das gleiche, viel Prunk mit Gold, Marmor usw. Dann sind wir weiter zum Palast Magdalena, die frühere Sommerresidenz des spanischen Königshaus. Liegt am höchsten Punkt einer kleinen Halbinsel, sehr idyllisch und schön renoviert. Wird u.a. als Tagungsstätte benützt. Weiter gings dann noch zum Leuchtturm Farop de Cabo Mayor und dann wieder zurück. Ein interessanter Tag. Morgen wollen wir weiter in Richtung Bilbao.
Tag 68 ( Potes )
Sonntag, 26.04.2026
Uns haben die zwei letzten Tage so gut gefallen dass wir auf die gegenüberliegende Seite des Gebirgskamms nach Potes gefahren sind. Nur 60 km entfernt und die Anfahrt ging durch die Hermida Schlucht, sehr schön, wäre auch was fürs Moped. In Potes haben wir uns wieder einen kostenfreien Parkplatz gesucht. Das geht sehr gut, da durch das Solar auf dem Dach wir immer ausreichend Strom haben. Wasser reicht auch für ein paar Tage und das Gas sowieso. Weshalb dann Geld für einen Campingplatz bezahlen wenn nicht erforderlich. Wir sind mit dem Roller auf 1000 Meter hoch gefahren bis nach Fuente de. Dort hört die Straße auf und es gibt eine Seilbahn die uns auf 1900 Meter hinauf gebracht hat. Von der Bergstation haben wir eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken gemacht, auch die Bergdohlen haben um Essen gebettelt wie überall. Nach 3 Stunden und 9 Kilometern sind wir mit der Gondel wieder heruntergefahren und in Potes noch durch den sehr schönen Ort geschlendert. Morgen wollen wir weiter nach Santander , wieder an den Atlantik zurück.
Tag 66 - Tag 67 ( Las Arenas )
Freitag, 24.04.2026
Wir verlassen den Stellplatz bei Gijon und fahren in 10o km entfernte Las Arenas im Naturpark picos de Europa.
Der 35 Kilometer entfernt gelegene „Nationalpark Picos de Europa“ ist der älteste Nationalpark Spaniens und mit 65.000 Hektar zugleich einer der größten Europas. Nur 20 Kilometer von der Atlantikküste entfernt erstreckt er sich über die drei autonomen Regionen Asturien, Kantabrien und Castilla y León und bietet Bergfreunden und Wanderern mit Gipfeln von bis zu 2600 Metern ein abwechslungsreiches Terrain und einen atemberaubenden Anblick. Ein wirklich traumhaftes Gebirge das an die Dolomiten und das Allgäu erinnert mit tiefen Schluchten , viel Vegetation und tollen Ausblicken. Wir haben in Las Arenas einen Parkplatz ausgesucht der nichts kostet und sind dann nachmittags noch um den Ort gewandert. Hier wird ein toller Käse gemacht der wohl auch berühmt ist. Außer uns waren noch einige Womos auf dem Parkplatz.
Samstag, 25.04.2026
Heute fahren wir bei schönem Wetter ein Tal entlang, hinein in die picos de Europa. Dieses Gebirge wurde übrigens 2026 von Journalisten zum schönsten Gebirge der Welt ausgezeichnet. Ist auch toll, also unbedingt anschauen wenn man in der Nähe ist. Wir sind mit dem Roller los über Tielve und Sotres bis nach Treviso. Dort hört auch die kleine Straße auf. Herrliche Ausblicke auf das Gebirge. Auf dem Rückweg haben wir dann von Poncebos aus noch eine herrliche Wanderung gemacht, am Schluss waren es dann auch 9 km und wir waren an die 1400 Meter hoch.
Tag 65 ( Gijon )
Donnerstag, 23.04.2026
Mit dem Roller nur 6 km zum Laboral ciudad de cultura.
Laboral City of Culture ist das Ergebnis eines Transformationsprojekts, das die Regierung des Fürstentums Asturien im Jahr 2001 unternahm, um dem Bau der alten Laboral University of Gijón/Xixón neues Leben einzuhauchen. Das Projekt wurde im März 2007 veröffentlicht: Laboral Ciudad de la Cultura wurde geboren, eine Kulturstadt des 21. Jahrhunderts, offener Plural, in der es Platz für alle Arten von Shows und Freizeitvorschlägen gibt. Der Hauptsitz des Radiofernsehens des Fürstentums Asturien im alten Kloster der Klarsee, des Laborzentrums für Kunst und industrielle Schöpfung, des Integrierten Zentrums für Berufsbildung, des Korintherhofs, in dem sich der Empfang, der Turm, die Schule für dramatische Kunst, das professionelle Konservatorium für Musik und Tanz, die Kirche, das Café, das Theater, die Paraninfo und die Fakultät für Handel, Tourismus und Sozialwissenschaften "Jovella" befinden. Eine sehr große Anlage mit Kunst und Kultur. Ganz toll. Wir waren im Museum für digitale Kunst und künstliche Intelligenz was sehr interessant war. Sehr große Räume mit Musik und Gerüchen und Videos etc. Dann sind wir noch in den botanischen Garten der direkt neben der Anlage liegt und zum Schluss noch auf den Mirador de la torre, den hohen Turm, von wo aus man eine tolle Aussicht hat. Früher war das ganze ein Waisenhaus für 1000 Kinder und wurde dann zu einem Kulturzentrum mit Universität, Theater und Kultur sowie diverse Innovationen umgebaut. Große Klasse. Morgen fahrten wir weiter ins Gebirge. Mal schauen.
Tag 63 - Tag 64 ( Gijon)
Dienstag, 21.04.2026
Wir wollten eigentlich ca 200 km weiter nach Leon, aber als wir den viel zu kleinen Stellplatz sahen haben wir kurzerhand umentschieden und beschlossen noch 130 km weiter zu fahren bis nach Gijon an der Atlantikküste. Dort gibt es ä6 km entfernt von der Stadt einen sehr schönen Stellplatz, allerdings Euro 27,-- mit allem inclusive. Das ist für spanische Verhältnisse schon recht ordentlich.
Mittwoch 22.04.2026
Wir sind mit dem Roller nach Gijon gefahren, haben dort ein Museum besucht und sind durch das alte Fischerviertel geschlendert. Wetter war sehr bewölkt aber trocken. Dann haben wir eine Therme aus der Römerzeit besichtigt und haben gestaunt was die Römer schon alles zu dieser Zeit für das Wohlbefinden angestellt haben. Es gab Saunen und Bäder, die mit Holzfeuer in Kanälen unter dem Boden beheizt wurden. Hoch interessant. Gijon hat einen großen Hafen und der Cidre Apfelwein ist dort zu Hause. Wir haben eine Flasche gekauft, ist aber nicht so unseres. Morgen wollten wir eigentlich weiter, die Stellplatzbetreiberin hat uns aber einen Besuch der Laboral ciudad de cultura empfohlen, also bleiben wir eine Nacht länger. Am Abend hatte ich eine Videokonferenz mit meinen Vorstandskollegen vom Motorradclub, die Audioverständigung war gut, die Bildübertragung ließ zu wünschen übrig, lag sicher an meinem Datenempfang über meinen mobilen Router im Womo, war nicht so dolle. Zum streamen im Internet reicht es immer, im upload werden halt höhere Anforderungen gestellt.
Tag 62 (Cabrerizos)
Montag, 20.04.2026
Ich bin gleich um 08.00 Uhr zu einer Wohnmobilwerkstatt gleich neben unserem Stellplatz gegangen und habe gefragt ob die sich das mal mit dem Gasbetrieb beim Kühlschrank ansehen können. Ich vermutete sowieso dass der Komin und der Brenner verrust war. Nach einer halben Stunde war alles fertig, ich denke mal die haben mit Druckluft das ganze mal gereinigt und die Flamme hat wieder sauber gebrannt. 30 Euro war ok. Wir sind dann mit dem Roller nach Salamanca gefahren. Haben dort den Plaza Major besichtigt und waren im Casa Lis Museum. Das Casa Lis ist ein Museum in der alten Stadtmauer von Salamanca, Spanien. Auch als Museo Art Nouveau und Art Déco bekannt, ist es ein Museum für dekorative Kunst mit Exponaten aus den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. Hat mir sehr gut gefallen, photographieren war verboten, ich habe trotzdem ein paar Bilder machen können. Sehr schöne Kunst vor allem die Figuren aus diversen Materialien hergestellt. Ansonsten ist Salamanca voll mit Kirchen, 2 Kathedralen und an jeder Ecke eine weitere große Kirche . Werds nie kapieren. Die Museen kosten kaum Eintritt, die Kirchen verlangen mindestens das Doppelte. Ohne uns.
Tag 60 ( Penha Garcia ) - Tag 61 ( Cabrerizos/Spanien)
Samstag, 18.04.2026
Morgens um 07.00 Uhr klopfte es an die Tür , wir haben ja auf dem Dorfparkplatz übernachtet, heute Samstag findet der Markt auf dem Parkplatz statt. Also alles notdürftig wegräumen und wegfahren. Vorher habe ich mir aber noch einen Haarschnitt beim mobilen Barber gegönnt für Euro 10,--. Wir sind ins 7 km entfernte Penha Garcia geflüchtet und haben dort auf dem Dorfparkplatz geparkt in der Hoffnung dass am Sonntag nicht auch hier Markttag ist. Dem war aber nicht so. Wir sind dann mit dem Roller nach Idanha a Nova gefahren. Idanha-a-Nova wurde historisch als Nationaldenkmal klassifiziert. Der Besuch ist im Kontext der wichtigsten archäologischen Stätten des Landes unvermeidlich. Sein Baptisterium gilt als das älteste auf der Iberischen Halbinsel. Wieder eine sehr alte historische Stadt mit großen Eindrücken und gut erhalten. Wir haben dann in der Dorfkneipe noch was getrunken, sind dann zurück gefahren und haben den Fossilienwanderweg in Penha Garcia abgewndert. ca 3 km aber immer auf und ab. Vorbei an einem Stausee, über die Burg hinunter in das Tal wo ein Naturbecken mit kleinem Wasserfall zum Baden einlädt. Haben wir aber nicht gemacht. Abends sind wir dann noch Essen gegangen, sehr gut und günstig. Morgen fahren wir weiter 9über die spanische Grenze die nur 40 km entfernt liegt nach Salamanca. In Spanien können wir auch tanken für 1,80 Euro.
Sonntag 19.04.2026
Es war eine ruhige Nacht auf dem Parkplatz und wir sind über die Grenze Richtung Salamanca weiter ca 170 km und haben in Cabrerizos, 4 km von Salamca entfernt, einen Stellplatz mit Strom gefunden. Da unser Kühlschrank im Gasbetrieb nicht mehr richtig kühlt, hilft der Strom dann richtig. Wir sind noch ein wenig spazieren gegangen, das wars dann aber auch schon.
Tag 59 ( Relva)
Freitag, 17.04.2026
Wir fahren weiter ca 120 km nach Relva. Relva liegt unterhalb von Monsanto weswegen wir hierher gefahren sind. In Relva gibt es einen Parkplatz mit nichts wo man wohl auch übernachten darf. Wir sind dann nach Monsanto hoch gelaufen, ca 200 Höhenmeter und 3 km. War trotzdem anstrengend da es über 25 Grad hatte. Monsanto, ein kleines Dorf im Süd-Osten von Zentral Portugal, liegt am gleichnamigen Berg Monsanto, welcher mit einer Hohe von 752 Meter weit über das sonst eher flache Land zu sehen ist. Monsanto ist eines der 12 historischen Dörfer in Portugal
In seiner Bauweise einzigartig, haben die damaligen Einwohner von Monsanto ihre kleinen Häuschen zwischen die Felsen am Berghang gebaut. Die Granitfelsen, welche aus der Ferne wie große Kieselsteine aussehen, ziehen sich in einem langen Streifen entlang der portugiesisch-spanischen Grenze. Unter und neben die gigantischen Felsen schmiegen sich die kleinen Häuschen des Dorfes. Man hat jeden Quadratmeter ausgenutzt um Wohnraum zu schaffen. Oben auf der Burg kann man noch einige Überreste und eine Kapelle besichtigen, aber deutlich spektakulärer ist der grandiose Blick über das Land. Auch ein Ort den man besuchen sollte. Morgen wollen wir Idanha-a-Velha besuchen.
Tag 58 ( Portalegre )
Donnerstag, 16.04.2026
Wir sind weiter Richtung Norden gefahren ca. 100 km bis nach Portalegre. Dort gibt es einen städtischen Stellplatz, kostenfrei mit Ver-und Entsorgungsmöglichkeit. Strom liefert bei diesem Wetter unser Solarmodul ausreichend. Wir haben den Roller genommen und sind los nach Marvao. Das mittelalterliche Städtchen Marvão im Alentejo liegt auf 870 Metern und bietet spektakuläre Panorama-Ausblicke bis ins nicht weit entfernte Spanien. Vor allem seine Lage auf 870 m über dem Meeresspiegel macht die ehemalige Grenzfestung Marvão zu einem tollen Ausflugsziel.
Kaum ein Ort in Portugal besitzt eine schönere Lage. Wir haben das Castello besichtigt und waren begeistert, super erhalten und eine spektakuläre Aussicht in alle Richtungen. Ein absolutes Muss wenn man in der Gegend ist. Zum Schluss haben wir noch was dort getrunken und einen Papageien beobachtet der ständig Hola ( Hallo ) sagte und Mission impossible pfiff. Echt lustig der Vogel. Als wir wieder zurück waren sind wir noch durch Portalegre geschlendert, hat aber nicht viel hergegeben. Morgen gehts weiter.
Tag 57 ( Evora )
Mittwoch, 15.04.2026
Schönes Wetter, wir waren jetzt ein paar Tage auf dem supertollen Szellplatz in Luz und fahren weiter nach Evora, ca 67 km entfernt. Das Ziel ein Womostellplatz direkt in der Stadt, kostenlos, mal sehen. Évora ist die Hauptstadt der südlich-zentralen Region Alentejo in Portugal. Im historischen Zentrum der Stadt steht der altertümliche römische Tempel von Évora (auch Tempel der Diana genannt). Der einzige römische Säulentempel in Portugal und Weltkulturerbe. Ganz in der Nähe umgeben weiß getünchte Häuser die Kathedrale von Évora, ein massives gotisches Bauwerk, dessen Errichtung im 12. Jahrhundert begann. Die Igreja de São Francisco präsentiert gotische und barocke Architektur sowie die mit Skeletten verzierte Knochenkapelle. Wir sind vom Stellplatz wo wir noch ein Plätzchen bekommen haben mit dem Roller zu Knochenkapelle gefahren und haben von dort aus die Stadt zu Fuß erkundet. Die Knochenkapelle besteht aus menschlichen Knochen die durch Ausgrabungen von Gräbern gewonnen wurden. Ich dachte immer der Kirche wäre die Totenruhe heilig. kenn mich vermtl. zu wenig aus. Dann wollten wir in die Kathedrale , ein mächtiges gotisches Bauwerk, aber Euro 5,-- Eintritt wollte die Kirche, wir haben abgelehnt. Evora ist auf jeden Fall ein Besuch wert, aber ein Tag reicht, morgen gehts weiter nördlich.
Tag 56 ( Aldeia da Luz )
Dienstag, 14.04.2026
Heute gehts in die mittelalterliche Stadt Monsaraz, ca 20 km vom Stellplatz entfernt.
Das kleine Dorf Monsaraz liegt im Osten des Alentejo, nur wenige Kilometer entfernt von der spanischen Grenze. Bis nach Évora sind es rund 54 km, bis nach Lissabon 190 km. Monsaraz liegt am Stausee von Alqueva, der die trockene Region mit dem Wasser des Rio Guadiana versorgt.
Das wunderschöne mittelalterliche Städtchen ist ein absolutes Highlight auf jeder Tour durch Portugal. Die schmalen Gassen des Dorfes und seine weiß gekalkten Häuser entführen einen auf eine Reise in die Vergangenheit. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die alte Burg, die Kirche Matriz und der ehemalige Justizpalast. Wir haben die alte Burg angeschaut die noch in einem zielmlich guten Zustand war obwohl aus dem 13. Jahrhundert. Dann haben wir eine Wanderung ca. 10 km um Monsaraz gemacht, hier sind wir über eine alte Brücke gekommen, an 100jährigen Olivenbäumen vorbei und an einem Steinkreis aus der prähistorischen Zeit, ca 4000 - 6000 Jahre alt. Zum Abschluss haben wir uns noch was zum trinken am Stausee gegönnt, wie immer sehr günstig alles.
Tag 54 - Tag 55 ( Aldeia da Luz)
Sonntag, 12.04.2026
Es geht weiter Richtung Norden, immer in der Nähe der spanischen Grenze entlang. Unser Ziel ein städtischer Stellplatz für 8 Womos in Aldeia da Luz. Super kleiner Platz, momentan noch kostenlos, selbst Wasser und Strom sowie Ver-und Entsorgung ist kostenfrei, ruhige Lage und schöne Aussicht. Perfekt. Wir waren im Museu da Luz, mitten im 300 Einwohner zählenden Dorf und haben uns die Geschichte der Entstehung des Dorfes angeschaut. 2002 wurde das in der Nähe gelegene alte Dorf durch den Stausee geflutet und ein nahezu identisches Dorf innerhalb von 1998 - 2002 wieder aufgebaut. Der Hintergrund war die Versorgung des Gebietes mit Wasser für die Landwirtschaft sowie Trinkwasser und Stromgewinnung. Dafür musste das alte Dorf gewässert werden und ist nicht mehr sichtbar. Im Museum kann man sehr bewegende Filme anschauen wo die Einwohner darüber berichten dass sie das ganze Leben in diesem Haus gewohnt haben und nun mit 75 Jahren dieses verlassen müssen und in ein neues Haus umziehen das gleich aussieht aber trotzdem nicht das alte Haus ist. Abends sind wir dann in der Dorfkneipe essen gegangen, war gut und günstig. Schönes Wetter aber ein starker Wind. Übrigens, der Der Alqueva-Stausee ist mit einem Stauvolumen von maximal 4,15 Mrd. Kubikmetern einer der volumenmäßig größten Stauseen in West- und Mitteleuropa. Das Volumen der Edertalsperre könnte hier mehr als 20 mal untergebracht werden. Laut Energias de Portugal (EDP) ist er der größte See in Portugal.
Montag, 13.04.2026
Heute ist es bewölkt und ziemlich frisch , nur 17 Grad, und wir fahren mit dem Roller nach Mourao, dort gibt es eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, jedoch ziemlich verfallen und nichts besonderes. Wir sind dann weiter gefahren nach Reguengos de Monsaraz, haben die Altstadt angeschaut und sind dann wieder zurück, da das Wetter und die Temperatur nicht einladend waren. Morgen besuchen wir Monsaraz.
Tag 53 ( Castro Verde )
Samstag,11.04.2026
Das Wetter ist heute durchwachsen , es ist bewölkt und sonnig aber trocken. In dieser Region regnet es selten und ist im Sommer extrem heiss, bis zu 45 Grad sind keine Seltenheit. Wir haben so um die 20 bis 25 Grad , gerade richtig. Nach dem Frühstück das sehr spät ausgefallen ist sind wir in die Stadt gelaufen zur Basilika. Die Kirche der Nossa Senhora da Conceição, die gemeinhin als Königs-Basilica (Basílica Real) bezeichnet wird, wurde auf Geheiß von König Dom João V. (1706-1750) auf den Grundmauern eines ehemaligen Gotteshaus errichtet. Sie ist gegenwärtig die Mutterkirche von Castro Verde. Der Besuch lohnt vor allem aufgrund des einschiffigen Kircheninnern, das vollständig mit Azulejotafeln verkleidet ist, die die Schlacht von Ourique darstellen.Und wie immer in Kirchen gibt es natürlich Spendenboxen, hier wird zu Almosen aufgerufen. Ich dachte bislang immer dass man Almosen hilfsbedürftigen Menschen gibt und nicht der reichsten Institution der Welt. Na ja, vlt. war die Übersetzung nicht richtig. Aber eine schöne Kirche, vlt . fördert die EU daher auch die Renovierung der Kirchendecke mit unseren Steuergeldern.
Dann sind wir in das Öllampenmuseum " Museu da Lucerna ".Das Im Jahre 2004 eingeweihte Museum beherbergt die größte Sammlung von "Lucernas romanas" (römischen Öllampen). Das Lucerna Museum in Castro Verde zeigt eine Sammlung von tausend Exemplaren von Ton-Olivenöl-Lampen, die aus der Römerzeit stammen. Diese Lampen, fast alle verschieden, wurden in der Nähe von Castro Verde in Santa Barbara de Patterns gesammelt, in dem, was als „Bouthros“ gehalten wird – sekundäre Ablagerung eines nahegelegenen Heiligtums. Wir haben einen Nachbau käuflich erworben, hier steckt ein dicker Docht darin und die Lampe wird mit Olivenöl aufgefüllt. Ich glaube noch nicht dass das funktioniert, werden wir aber erst zu Hause ausprobieren. Morgen wollen wir weiter fahren Richtung Norden.
Tag 52 (Castro Verde)
Freitag, 10.04.2026
Wir wollen ins 40 km entfernte Mertola mit dem Roller fahren. Das Städtchen Mértola hat seinen ganz besonderen Charme. Weiß getünchte Häuser, die sich am Hang des Rio Guadiana schmiegen, und hoch oben wacht das Castelo über die Stadt mit gerade einmal 3000 Einwohnern – das aus gutem Grunde von rund 40.000 Touristen jährlich besucht wird. Spuren von maurischen und römischen Einflüssen sind bis heute sichtbar. Und wird, wenn alle zwei Jahre das „Festival Islamico“ statt findet, auch spürbar. Ansonsten ist Mértola einfach ein gemütlicher, reizender Ort im Osten des Alentejo. Wir haben das Castello aus dem 12. Jahrhundert besichtigt , sind durch den Ort geschlendert und haben in einem kleinen Kaffee etwas getrunken. In einem urigen Laden haben wir selbstgemachtes Brot sowie Schinken und Käse aus der Region gekauft. Wir sind teils auf einspurigen Straßen durch den wunderschönen Naturpark gefahren und haben sogar einen Mönchsgeier gesehen der vor einem Schaaf davongeflogen ist. Heute abend wird gevespert was wir eingekauft haben.
Tag 51 ( Castro Verde )
Donnerstag, 09.04.2026
Wir sind gegen 11 Uhr gestartet nachdem wir die Tanks des Womos noch entleert hatten Richtung Norden. Unser Ziel: das 110 km entfernte Castro Verde. Castro Verde ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Schafe haben einst Reichtum in die Stadt gebracht und ihnen wurde mit der "Rotunda das ovelhas" auf der - fast lebensechte - Schafsplastiken weiden, ein Denkmal gesetzt. Am östlichen Stadtrand thront die Basilica Real aus dem 18. Jahrhundert. Der Atlantik hat wenig Einfluss in diesem Gebiet, Regen fällt meist nur im Herbst und Winter. In den wärmeren Monaten (Juni bis September) können Temperaturen über 40°C erreicht werden. Das Castro Verde SPA soll den Erhalt der besonderen Kulturlandschaft und den Schutz vom Aussterben bedrohter Vogelarten sichern. Die Anfahrt ging über teilweise schlechte Straßen und einige Kilometer einspurig. Hat mich an Schottland an die single trails erinnert. Aber es war so gut wie keine Gegenverkehr und somit kein Problem. In Castro Verde gibt es einen städtischen Campingplatz, etwas heruntergekommen aber Sanitäranlage soweit ok. Hier sollte jedoch mal renoviert werden. Übernachtung Euro 20 inkl. Strom, das ist schon teuer. Wir sind dann durch den Ort geschlendert, es gibt eine alte Windmühle, eine Basilica die wir nicht angeschaut haben und weitere Sehenswürdigkeiten. Wie lange wir bleiben ist noch offen.
Tag 48 - Tag 50 (Aroeira)
Montag, 06.04.2026
Das Wetter hat umgeschlagen, es ist deutlich kühler geworden und bewölkt. Wir wollen eine Wanderung vom Stausee Barregem de Beliche aus machen über komoot, ca. 7 km . Mit dem Roller betrug die Anfahrt ca 14 km. Die Straße führte durch eine wunderschöne grüne Landschaft mit vielen Blumen und Sträuchern, vor allem die weiss blühenden Zinstrosen. Während unserer Wanderung kamen wir an einem Hundezwinger mit bestimmt 20 Hunden vorbei, mitte in der Landschaft. Ich habe ein Photo gemacht und schon kam eine junge Portugiesin mit ihrem Mann im Schlepptau vorbei was ich fotografiert hätte, ich zeigte ihr das Bild und dann war sie zufrieden. Sie sagte was dass Engländer wohl Stress machen wegen der Hunde usw. Es war aber schon seltsam so abseits dieser runtergekommene Zwinger. Wir sind dann weiter und ein brauner Hund hat sich uns angenähert ohne Halsband und ist bestimmt gute 3 Kilometer mit uns gelaufen, bei jeder Abbiegung ist er bei uns geblieben. Als wir kurz vor dem Ende der Wanderung auf die Straße kamen, ist ein alter Daimler angerauscht, hat gehalten, den Kofferraum geöffnet und der Hund ist mit Tempo in den Kofferraum gesprungen. Kofferraum zu und mit Vollgas weiter. Ohne ein Wort zu reden, uns zu begrüßen oder dergleichen. Das war noch seltsamer. Also irgend etwas stimmt in dieser Gegend nicht mit der Hundehaltung.
Dienstag, 07.04.2026
Wir sind mit dem Roller ins 25 km enfernte Tavira gefahren und dann dort mit dem Boot hinaus zur Insel Praia da Ilha de Tavira gefahren. Es war ziemlich frisch und so haben wir auf der Insel nur kurz etwas getrunken und sind dann wieder zurück mit dem Boot. Da wir nur die Regenjacke dabei hatten haben wir uns im Einkaufszentrum von Tavira dann für 10 Euro das Stück jeweils noch eine Jacke gekauft um die Rückfahrt zum Stellplatz zu erleben. Und dann hat es auch noch leicht geregnet.
Mittwoch, 08.04.2026
Das Wetter ist wieder besser und wir sind nochmal nach Villa Real de Santo Antonio gefahren. Dort haben wir mit der kleinen Fähre über den Grenzfluss Guadiana nach Spanien übergesetzt und sind dort durch die Grenzstadt Ayamonte geschlendert. Die Geschäfte hatten natürlich alle zu und es war schon komisch da in Spanien ja eine Stunde Zeitverschiebung ggü. Portugal herrscht. Also 10 Min. Fahrzeit und 1 Stunde gewonnen. Morgen wollen wir weiter Richtung Norden, wir waren jetzt 7 Nächte auf diesem schönen und ruhigen Stellplatz.
Tag 45 - Tag 47 (Aroeira)
Freitag, 03.04.2026
Traumhaftes Wetter, wir sind mit dem Roller los nach Cacela Velha, eine alte Kirche direkt am Strand mit schönen Ausblicken auf den Atlantik. Weiter gings zum Forte de Rota, eine Burgfestung von denen es jan zahlreiche hier gibt. Von hier hat man einen schönen Blick Richtung Tavira, weiter gings an Salinen vorbei nach Tavira. Hier waren wir schon vor 3 Jahren im Februar. Damals war hier nichts los, jetzt pulsiert im April das Leben. Ein paar Kilometer weiter in Santa Lucia haben wir was getrunken und sind dann auf teilweise Schotterstraßen wieder zurück gefahren.
Samstag, 04.04.2026
Von Villa Real de san Antonio aus, das direkt an der Portugiesisch/spanischen Grenze liegt, haben wir eine 8 km lange Wanderung gemacht durch Pinienwälder . Dazwischen jede Menge weisser Ginster, der kurz vor der Blüte steht. Am Strand dann kurzer Trinkstopp , 2 kleine Bier , ein Kafee und eine Cola für Euro 5,50. Und immer noch wolkenloser Himmel und um die 27 Grad.
Sonntag, 05.04.2026
Heute wollen wir einen Strandtag einlegen, aber zuvor haben wir das Castro Marim besichtigt, eine Burg aus dem 14. Jahrhundert. Eintritt für Senioren 0,55 Euro. Wie sich das lohnen kann?. Dann gings an den Stran, sehr schöner Sand aber das Wasser war mir zu kalt, also nur bis zu den Knien hinein. Regina war etwas mutiger. Aber Strand liegen ist nicht unser Ding, nach 2 Stunden hatten wir genug und sind langsam zurück gefahren.
Tag 43-Tag 44 (Beas / Aroeira)
Mittwoch, 01.04.2026
Wieder top Wetter aber heute passiert nicht viel. Wir sind zum Decthlon gefahren, Regina hat eine Wanderhose und ein Röckchen zum wandern bekommen, ich eine Kopfbedeckung, dann war Waschtag und Regina hat noch die Haare gefärbt. Das wars.
Donnerstag, 02.04.2026
Heute gehts weiter, nur 80 km entfernt über die Grenze nach Portugal. Da der Sprit in Portugal wohl teuere als in Spanien ist, haben wir vorher nochmal getankt recht teuer für Euro 1,87 und sind dann nach gut einer Stunde im Caravan Park Altura- Campo e mar gelandet. Der Platz liegt ca 5 km vom Meer entfernt auf 88 Meter über null. Euro 10 inkl. Strom, Toilette und Dusche. Mit Blick aufs Meer und es gibt sogar einen Pool mit toller Aussicht. Portugal hat eine Stunde Zeitverschiebung, also ist es noch länger hell am abend. Wir sind dann noch an den Strand gefahren und haben etwas getrunken.
Tag 41- Tag 42 (Beas)
Montag, 30.03.2026
Wieder sehr schönes Wetter, aber nur um die 19 Grad da der Wind etwas frisch ist. Wir wollen mit dem Roller eine große Tour machen nach Huelva, La Rabida, Palos de la Frontera, Aljaraque und wieder zurück. In Huelva haben wir die Santuaria de la Cinta angeschaut, eine kleine Kirche aber mit viel Gold und Ornamenten ausgestattet. Dann sind wir durch Huelvas Altstadt gelaufen, leider haben die Geschäfte teiweise zu wenn wir kommen. Trotzdem sehr schöne Gebäude und große Einkaufsstraßen. Überall sind schon die Stühle für die Osterprozessionen aufgebaut. Tausende Stühle. Diese kann man buchen für die ganze Woche, hab mich schlau gemacht, Preis zwischen 60 und mehreren hundert Euros je nach Lage pro Stuhl. Da verdient die katholische Kirche genannt Bruderschaft wieder ein paar Millionen an Ostern, denn die Stadt Huelva verlangt natürlich nichts für den Aufwand von der Kirche. Es ist überall das Gleiche Spiel. Weiter gings zum Kolumbus Monument, der von hier aus wohl auf Entdeckerreise ging. Das Monument wurde von Amerika dem Staate Spanien geschenkt. Nebenan kann man Kolumbus nachgebautes Schiff bestaunen, leider war geschlossen. Palos de la Frontera lebt auch durch Kolumbus, überall Hinweise und schöne Plätze. Zuletzt fuhren wir dann noch nach Aljaraque, da es dort einen Wohnmobilhändler gibt , wir sollten etwas Reinigungsmittel haben, hatte aber geschlossen, nur von 10-14 Uhr geöffnet. Auf die Öffnungszeiten im Internet kann man sich in Spanien nicht verlassen diese werden kaum gepflegt. Abends am Womo gabs dann ein schönes Steak. Insgesamt waren es dann bestimmt 120 km die wir mit dem Roller gefahren sind.
Dienstag 31.01.2026
Heute wird es 28 Grad warm, wir wollen wandern über komoot von Valverde del Camino aus. Anfahrt 17 km mit dem Roller, 10 km durch eine sehr schöne und grüne Landschaft gewandert und viel geschwitzt. Wir waren mal wieder völlig alleine unterwegs. In Beas gibts einen Firma die Olivenöl herstellt, wir sind vorbei und haben 5 Liter gekauft, entsprechende Prämierungen des Öls hingen im Verkaufsraum. Abends wollten wir dann in Beas Abendessen gehen, die erste Kneipe bietet erst ab 21 Uhr Essen an, die zweite schließt heute um 20 Uhr, und wir waren um 19 Uhr vor Ort. Als zurück ans Womo und selber Nudeln mit Schinkenchampionssauce kochen- Also Regina-
Tag 39- Tag 40 (Beas)
Samstag, 28.03.2026
Traumhaftes Wetter, heute wollen wir wander, ganz in der Nähe gibt es eine alte Mühle an der ein Rundwanderweg mit ca 11 km vorbeigeht. Wir haben mit dem Roller 3 km Anfahrt gehabt und sind dann los marschiert. Ein Traum, mitten in der Prairie und man hat das Gefühl in einem botanischen Garten zu sein. Blumen so weit das Auge reicht, sehr viele Zistrosen, aber auch andere Arten. Wir mussten 2 mal einen kleinen Bach überqueren, ich denke das rührt immer noch von den Unwettern Anfang des Jahres her. Vlt. war die Blütenpracht auch deshalb so gewaltig. Es war wirklich sehr schön und wir waren den ganzen Tag alleine unterwegs, ein mal kam uns eine Montainbiker Gruppe entgegen , das wars dann aber. Auf der Rückfahrt haben wir einen Abstecher nach Beas gemacht und sind dort in eine Bar gegangen um etwas zu trinken. 2 Gläser Weisswein, große Stilgläser gut eingeschenkt und eine Flasche Mineralwasser. Als ich bezahlte wollte der junge Mann Euro 2,20. Unvorstellbar.
Sonntag, 29.03.2026
Heute machen wir eine Rollertour ca. 45 km nach Niebla, San Juan del Porto und über Trigueros wieder zurück. Die ganzen Rollertouren plane ich am PC mit der kurviger Software, dann sind die Touren in der gleichnamigen App sofort auf dem Handy und dieses navigiert mich dann wie ein richtiges Mopednavi durch die Gegend. Sehr gut gemacht von kurviger. In Niebla haben wir das Castell aus dem 15. Jahrhundert besichtigt und sind durch den Ort noch gelaufen. Heute ist Palmsonntag und die Spanier sind ja ziemlich katholisch unterwegs und daher haben sich viele in Schale geworfen und sind mit irgendwelchen Zweigen durch die Gegend gelaufen. In San Juan sind wir in ein Restaurant und haben 5 verschiedene Tapas probiert, dazu ein Cola , Wasser und 2 Kaffees. War sehr gut und hat nur 21 Euro gekostet. Also weg vom Tourismus ist alles sehr günstig. Morgen werden wir die Hafenstadt Huelva anschauen wo Columbus nach Amerika aus wohl startete.
Tag 37-Tag 38 (Durcal und Beas)
Donnerstag, 26.03.2026
Sehr schönes Wetter, keine Wolken am Himmel und ca 22 Grad. Heute bleiben wir am Platz und machen mal nichts. Abends sind wir dann zum Essen in das Campingrestaurant gegangen. Regina hat eine Vorspeise mit Artischocken gegessen, war hervorragend, mein Oktopus aber eher enttäuschend. Morgen fahren wir weiter zum nächsten Halt.
Freitag, 27.03.2026
Wir haben ca 370 km vor uns , immer westlich Richtung Portugal. Unser Ziel ein kleinerer Campingplatz nahe dem Ort Beas, ca 20 km landeinwärts von Huelva. Hier waren wir noch nie. Die Fahrt über die mautfreie Autobahn war entspannt, bis auf Sevilla wo wir quer durch mussten. Hier ist volle Konzentration gefragt, da die Spanier mit ihren Rollern riskant überholen und überall geparkt wird , im Kreisverkehr und auf der Hauptstr. , ist egal. Hier herrscht super Wetter, auf dem Platz sind vlt. 15 Womos und ich konnte über eine App buchen, das elektrische Tor öffnen und bekam online einen Stellplatz zugewiesen. So muss es sein. Übernachtung mit Strom 17 Euro, das ist ok. Jetzt können wir auch draußen zu Abend essen , die Temperaturen erlauben es.
Tag 36 ( Durcal)
Mittwoch, 25.03.2026
Heute steht eine Wanderung an, ca 11 km , eine Rundwanderung um den Campingplatz in die hügelige Landschaft. Wir starteten durch den Ort und haben den Markt besucht, es gab keine Ausländer nur Spanier im Gegensatz zu den Märkten am Meer. Dann gings hinauf zum Castillo de Durcal, Die Burg von Dúrcal ist eine Festung aus der muslimischen Ära, die 2 km südlich der Stadt Dúrcal in der Provinz Granada, autonome Gemeinde Andalusien, Spanien, auf einem Hügel namens El Castillejo, 800 m s. p.m. liegt. Viel ist nicht mehr übrig. Von dort aus gings hinunter in die Schlucht , gar nicht so einfach da der Weg sehr schmal und steil war. Unten war das Bano chico , kleines Bad, Das Wasser kommt aus dem Berg und hat ca 24 Grad und soll heilende Wirkung haben, Wir haben den ganzen Tag niemanden gesehen, sind aber trotzdem nicht baden gegangen. Dann führte der Weg über den Fluss, leider war die Brücke weg, ich vermute bei den Unwettern Anfang des Jahres weggeschwemmt, und wir mussten die Tour umplanen, was aber dank komoot kein Problem darstellte. Das Wetter war sehr schön und warm heute, Übrigens am Montag haben wir getankt Diesel zu Euro 1,64. Man muss etwas suchen , die meisten Tankstellen verlangen um die Euro 1,80 zwischenzeitlich.
Tag 34- Tag 35 ( Durcal)
Montag, 23.03.2026
Es geht weiter Richtung Landesinnere. Wir wollen nach Granada und haben ca 30 km vor Granada einen Campingplatz namens " Basecamp Granada" angefahren. Es waren nur 170 km und die Bewertungen hervorragend. Allerdings die Nacht mit Strom Euro 30,-- so viel wie seither noch nie. Eduardo der Besitzer spricht perfekt deutsch, die Sanitäranlagen sind sehr gut , es passt alles. Es gab dann noch einen schönen Sonnenuntergang. Morgen wollen wir nach Granada um vor allem die Alhambra zu besichtigen.
Dienstag, 24.03.2026
Auf gehts nach Granada, wir sind über kleine Landstraßen gefahren und haben ca eine Stunde mit dem Roller benötigt. Als wir ankamen haben wir nach dem Ticketschalter am Eingang zur Alhambra gesucht. Gibts keinen. Ein Mitarbeiter sagte uns dass es frühestens im Mai wieder Ticket geben würde. Also man muss 2 Monate im Voraus reservieren, und wir sind in der Vorsaison. Unglaublich. Die Alhambra ist eine Stadtburg auf dem Sabikah-Hügel im andalusischen Granada in Spanien. Sie gilt als eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst, ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Also müssen wir nochmal herkommen, das möchte ich sehen. Wir sind dann hoch gelaufen zum Mirador de San Miguel Alto, von wo aus man einen schönen Blick auf die Alhambra und Granada hat. Dann sind wir durch das Stadtviertel Albaicin geschlendert mit seinen engen Gassen und den islamischen Einflüssen. ZumSchluss gings dann in die Altstadt zur Kathedrale, hier wurden wieder Euro 7 Eintritt verlangt, haben wir dankend abgelehnt. Rund um die Kathedrale ist der Markt und einiges los. Für die Osterwoche werden schon Tribünen aufgebaut um die Prozession beobachten zu können. Dann gings zurück zum Campingplatz, morgen steht eine Wanderung an.
Tag 32-Tag 33 ( Albaricoques)
Samstag, 21.03.2026
Wir sind nach Sorbas ins Hinterland gefahren, waren dann auch insgesamt über 100 km. Traumhafte Motorradstrecken aber bewölkt und etwas frisch da es auf über 600 Meter in die Höhe geht. Sorbas zählt zu den schönsten Orte in Andalusien. Und man redet von schwebenden Häusern da diese zum Teil an der Felsabbruchkante stehen. Wir haben in Sorbas etwas getrunken, 4 Cappucino und ein Mineralwasser für Euro 9,--. Übrigens der Sprit ist auch in Spanien teurer geworden, Diesel liegt jetzt bei 1,90 Euro, aber heute haben wir noch eine Tanke mit Diesel Euro 1,64 gesehen.
Sonntag, 22.03.2026
Heute geht es in die Taberna Wüste, auch ca. 50 km vom Stellplatz entfernt.
Die Wüste von Tabernas erstreckt sich auf knapp 280 Quadratkilometern in der Provinz Almería, etwa 30 Kilometer nördlich der gleichnamigen Provinzhauptstadt.
Was diese karge Landschaft so besonders macht? Sie ist die einzige echte Wüstenregion auf dem gesamten europäischen Kontinent – seit 1989 offiziell als Naturpark »Paraje Natural Desierto de Tabernas« geschützt. Beim ersten Anblick fühlt man sich sofort in die Badlands Nordamerikas oder nach Nordafrika versetzt. Und wenn du durch eines der verfallenen Wildwest-Dörfer fährst – Überreste ehemaliger Filmkulissen –, verstärkt sich dieser Eindruck noch einmal deutlich. Neben den stark zerklüfteten Berghängen und dramatischen Canyons findest du hier auch überraschend grüne Grassteppenabschnitte und Wadis, jene charakteristischen Flussbetten, die nur während der seltenen Regenperioden Wasser führen.
Diese einzigartige Mischung aus rauer Schönheit und geologischer Vielfalt macht die Wüste zu einem absoluten Highlight für alle, die das Besondere suchen.
Die Wüste von Tabernas ist nicht umsonst die heißeste und trockenste Region Europas. Mit durchschnittlichen Niederschlagsmengen unter 250 Millimetern pro Jahr, Durchschnittstemperaturen von über 17 Grad und mehr als 3.000 Sonnenstunden jährlich herrscht hier ein halbtrockenes Klima, das durch heiße Sommer und milde Winter geprägt ist. Die Wüste von Tabernas ist ein faszinierendes Reiseziel, das Geschichte, Naturschönheiten und die Magie des Kinos nahtlos miteinander verbindet. Diese karge, aber unglaublich vielseitige Landschaft ist so viel mehr als nur ein Drehort für alte Westernfilme – sie ist ein lebendiges Stück Filmgeschichte, ein einzigartiges Naturparadies und ein Ort, der dich mit seiner Schönheit und Stille berührt. Ja, absolut sehenswert, leider war es stark bewölkt , bei Sonnenschein bestimmt noch schöner. Wir sind 6 km durch die Wüste gewandert und haben uns überlegt ein Westerndorf anzuschauen. Aber hier wären pro Kopf Euro 26 fällig gewesen, das war uns dann zu viel. Wir haben am Stellplatz, ich denke es waren Tauben gesehen, in allen bunten Farben die von den Züchtern zum freifliegen losgelassen wurden. So interpretiere ich es mal. Morgen wollen wir weiter fahren.
Tag 30-Tag 31 (Albaricoques)
Donnerstag, 19.03.2026
Wir fahren an die Küste in den Nationalpark Capo de Gato. Wetter ist schön, aber es bläst ein kräftiger Wind und es hat eine ordentliche Brandung. Wir waren vor 4 Jahren schon mal hier und sind über San Jose bis nach Las Negras gefahren. In Las Negras waren wir auf dem Gelände wo vor Jahrzehnten noch Erze abgebaut wurden und haben das Bergbaumuseum angeschaut. Die Sammlung besteht unter anderem aus Bergbauutensilien, maßstabsgetreuen Modellen und einer Gesteinssammlung. Der Rundgang gibt einen guten Einblick in die Geschichte des Bergbaus in dieser Region von Murcia.
Freitag, 20.03.2026
Wir sind nach Almeria gefahren um die Stadt und vor allem die Burg Alcazaba anzusehen. Auch hier waren wir bereits vor 4 Jahren, wussten es aber nicht mehr. Die Alcazaba mit ihrem ummauerten Umkreis von 1430 m ist nach der Alhambra die größte muslimische Konstruktion Spaniens. Es wurde auf Geheiß von Abderraman III im zehnten Jahrhundert nach der Gründung der Stadt gebaut. Es ist eine Festung, die aus drei Gehegen besteht, den ersten beiden Muslimen und einem letzten Christen, die nach der Eroberung der Stadt durch die katholischen Monarchen erbaut wurden, die 1489 stattfand.
Tag 27-Tag 29 ( Albaricoques)
Montag, 16.03.2026
Unser letzter Tag in Purias. Wir fahren über kleine Straßen mit dem Roller nach San Juan de los Terreos. Unterwegs war eine Schildkröte mitten auf der Straße unterwegs. Die gibts wohl hier reichlich. In San Juan haben wir etwas getrunken, ein reiner Touristenort. Aber die Strände sind sehr schön. An einer Stelle waren viele Wohnmobile frei gestanden was eigentlich auch in Spanien verboten ist. Ich denke im März wird das geduldet. Wir sind dann noch auf das Fort hoch gelaufen welches auf einem Felsvorsprung liegt. Auch hier wieder tolle Ausblicke.
Dienstag, 17.03.2026
Heute gehts weiter , wir sind gegen 10.30 Uhr los gefahren , haben unterwegs noch eingekauft. Unser Ziel ein privater Stellplatz ( Camperpark Olivares) in Albaricoques im Naturschutzgebiet Cabo de Gata. Ganz in der Nähe waren wir auch schon 2022. Strecke nur ca 140 km, also sehr entspannt. Wetter sehr gut.
Mittwoch, 18.03.2026
Wir sind vom Stellplatz aus zur Corttijo del Fraile gewandert. Das Haus wurde von den Dominikanern von Almería im achtzehnten Jahrhundert erbaut, daher sein Name. Es war bekannt für das „Hörnerhaus-Bauernhaus“, weil es einen großen Brotbackofen im zentralen Innenhof beherbergte. 1836 wurde sie aufgrund der Gesetze der Beschlagnahme des Eigentums religiöser Orden vom Staat beschlagnahmt und nach der Auktion in private Hände übergegangen. Das Bauernhaus und seine Umgebung wurde für verschiedene Filmdrehs wie The Good, the Ugly and the Bad, Preis verwendet, ich bin die Revolution und Giù der Test. Einige Fernsehserien wurden auch darauf aufgenommen, wie das Ende der sechsten Staffel von The Men of Paco. Insgesamt waren es dann 13 km die wir gelaufen sind, 2 Hunde haben uns die meiste Zeit begleitet.
Tag 26 ( Purias, Costa Calida)
Sonntag, 15.03.2026
Ein schöner Tag, sehr sonnig, vlt 20 Grad aber es windet etwas. Wir haben eine kleine Rundtour über komoot ausgesucht, Startpunkt direkt vom Stellplatz weg. ca. 4 km, aber wieder quer durch die Pampa, also gefühlte 7 km. Die Landschaft hier ist sehr naturbelassen, es gibt viele Pflanzen und Tiere. Und immer wieder große Herrschaftshäuser mit Hektargroßen Grundstücken. Wir sind jetzt zu zweit auf dem Platz. Also perfekt. Übermorgen wollen wir weiter fahren. Mal sehen.
Tag 24 - Tag 25 (Purias, Costa Calida)
Freitag, 13.03.2026
Wir fahren bei schönem Wetter mit dem Roller ins 18 km entfernte Lorca. Lorca ist eine südspanische Stadt und eine aus der Stadt sowie mehreren Dörfern und Weilern (pedanías) bestehende Gemeinde (municipio) mit 98.969 Einwohnern (Stand: 2025) in der Region Murcia. Das alte Ortszentrum ist als Conjunto histórico-artístico anerkannt. Im Jahr 2011 verwüstete ein starkes Erdbeben große Teile der Stadt, die Folgen sind zum Teil heute noch zu sehen. Das Klima im Winter ist gemäßigt, im Sommer dagegen warm bis heiß; die geringen Niederschlagsmengen (ca. 310 mm/Jahr) fallen – mit Ausnahme der nahezu regenlosen Sommermonate – verteilt übers ganze Jahr. Über der Stadt erhebt sich eine große Burg über das Land.
Die Burg aus dem 13. Jahrhundert befindet sich an einer strategischen Stelle und beherrscht die Stadt. Ihre lang gestreckt Form besitzt einen polygonalen Grundriss und ist in drei Bereiche aufgeteilt. In einem davon erhebt sich der Alfonsí-Turm, der über einen rechteckigen Grundriss verfügt und dessen drei Teile mit gotischen Gewölben bedeckt sind. Dieser Turm wurde im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut. Auch der Espolón-Turm mit seinen Mudéjar-Einflüssen ist sehr sehenswert. Wir haben 10 Euro Eintritt bezahlt und haben alles angeschaut. Die Treppen in dem Turm sind noch Original und stammen aus dem 15. Jahrhundert. Ebenso war in der Burganlage ein jüdisches Viertel unter dem Schutz des Alfonsina Turmes integriert . Ausgrabungen in diesem Viertel haben gezeigt, wie die damaligen jüdischen Häuser mit rechteckigem Grundriss aussahen, die in Räume unterteilt waren und in denen sich Räume für Wohnzimmer, Küchen, Abstellräume und andere Räume mit unterschiedlicher Nutzung sowie an der Wand befestigte Bänke, Krüge, Schränke, erhöhte Schlafzimmer usw. finden lassen. Im jüdischen Viertel von Lorca errichteten die Hebräer ihre Synagoge, ein außergewöhnliches Beispiel jüdischer religiöser Kunst in Spanien. Der Tempel wurde unterirdisch gebaut, weil er nach den damaligen Gesetzen die Höhe der Kirchen nicht überschreiten durfte, und dies, zusammen mit der Tatsache, dass er nie in einen christlichen Tempel umgewandelt wurde, hat es ermöglicht, die Synagoge in einem außergewöhnlichen Zustand zu erhalten.
Eine hoch interessante Burg, sollte man besuchen wenn man in der Nähe ist. Wir sind dann noch durch Lorca geschlendert und haben am Plaza ein Glas Wein getrunken. Die Stierkampfarena war geschlossen, ich würde mal gerne ein Aufführung sehen, wenn auch moralisch vlt. bedenklich heutzutage.
Samstag , 14,03,2026
Heute bewölkt, wir fahren nach Puerto Lumbreras. Hat sich nicht gelohnt, sind dann noch beim Spar einkaufen gewesen und dann wieder zurück auf den Stellplatz. Wir sind jetzt die einzigsten Gäste , wunderbar. Der Platz ist super aber ohne fahrbahren Untersatz einfach zu abgelegen. Uns freuts.
Tag 23 (Purias, Costa Calida)
Donnerstag, 12.03.2026
Heute schönes Wettert, wir haben eine Wanderung vom Stellplatz gemacht durch die angrenzenden Hügel über komoot. Geplant waren 11 km, am Schluss waren es dann nur 7 km, da der Weg teilweise sehr steil und unwegsam war, so dass ich, um die Knochen zu schonen , eine Abkürzung gewählt habe. Herrliche Landschaften und wir waren wie meistens alleine unterwegs. Wir haben einen großen länglichen Käfer namens Bemberomeloe Insignis gesehen und einen schönen Schmetterling den Papilio machaon. Mitte in der Pampa stand dann ein Stromkasten mit geöffneter Türe. Ich hätte die Stromzufuhr für was auch immer einfach abdrehen können, wo gibts denn sowas. Zurück am Campingplatz sind wir dann noch in der Sonne gesessen. Ein schöner Platz mit nur 6 Womos heute und jeder Menge Platz. Alles sehr ruhig und mitten in der Natur.
Tag 21 - Tag 22 ( Purias , Costa Calida)
Dienstag, 10.03.2026
Es geht weiter Richtung Süden. Immer auf der kostenfreien Autobahn entlang. Und es regnet so richtig heftig. Unser Ziel ist ein privat geführter Stellplatz ca 30 km im Landesinneren in einem Tal gelegen, mit einem Pferd und zwei Eseln. Es gibt aber eine Toilette und eine Dusche. Auch Strom etc. Also alles vorhanden. Wir sind dann noch 3 km ins nächste Dorf Purias gelaufen und haben dort etwas getrunken. Unser Stellplatz,ein schöner Platz sehr naturverbunden und das Wetter soll besser werden.
Mittwoch, 11.03.2026
Heute geht es ans Meer nach Aguilas. Wir haben dort das Castillo de San Juan de las Aguilas besichtigt. Die Burg liegt auf einem Felsvorsprung hoch über der Stadt. Ein schöner Blick aufs Meer und die Küste. Anschließend sind wir durch die Stadt gelaufen. Das Wetter hat sich sehr gebessert, morgen soll es Sonne pur geben, wir werden eine größere Wanderung unternehmen.
Tag 19 - Tag 20 (Benidorm, Costa Blanca)
Sonntag, 08.03.2026
Heute machen wir einen Ausflug zum Leuchtturm Far de lÁlbir. Anfahrt mit dem Roller ca 8 km, dann leichter Anstieg auf einem sehr gut ausgebauten Weg , und es waren auch viele Menschen unterwegs, ist ja aber auch Sonntag und das Wetter passt. Der Ausblick von ober sehr schön.
Abends haben wir dann den Wahlabend verfolgt. Leider wird sich nichts im Ländle verbessern mit einem Özdemir an der Spitze, eigentlich müssten es die Bürger so langsam kapieren, ist halt so.
Montag, 09.03.2026
Die Sonne scheint und wir wollen ins Hinterland fahren. Unser erster Stopp ist das Höhendorf Guadalest. Dort steht oben auf einem Felsen ein Castell, viel Touristen, wir sind durch das Castell gelaufen und haben die vieln Souvenirshops angeschaut. Dann gings weiter nach Las Fuentes del Algar. Wir haben die Wasserfälle nur von außen angeschaut, denke das hat auch gereicht. Nachdem wir wieder am Campingplatz waren habe ich noch die leere spanische Gasflasache in eine volle getauscht. 11kg kosten Euro 15,85. Bei uns zahle ich fast Euro 30, also das doppelte. Das gleiche beim Dieselsprit. Hier immer noch 1,59 der Liter , bei uns wohl über 2 Euro. Man sollte auswandern. Morgen wollen weiter Richtung Süden.
Tag 17 - Tag 18 (Benidorm, Costa Blanca)
Freitag, 06.03.2026
Heute wollen wir Benidorm erkunden, der Campingplatz liegt 10 min. vom Zentrum entfernt und so sind wir zu Fuß los. Ich denke eine Atmosphäre wie auf Mallorca, um die Mittagszeit sind die unzähligen Bars sehr gut besucht von vorwiegend Engländern, Holländern und Belgier. Und sehr viele leihen sich so kleine elektrische fahrbare Rollwagen, jede Menge sind da unterwegs. Eine echte Partystadt, aber auf dem Campingplatz bekommt man nichts davon mit. Gott sei Dank.
Samstag, 07.03.2026
Heute fahren wir ins 30 km entfernte Calp. Hier sind auf den sehr gut ausgebauten Küstenstraßen sehr viele Rennradfahrer unterwegs. Doch bevor wir nach Calp kommen, fahren wor hoch zum Mirrador torre de Toix. ca. 2,5 km zu Laufen aber ein sehr schöner Ausblick auf Calp. Hier gibt es auch Hochhäuser und schöne Strände, aber geruhsamer als in Benidorm. Dann sind wir in die sehr schöne Altstadt von Calp gefahren, haben dort etwas getrunken und jungen Leuten beim Pelota spielen zugeschaut, mitten auf der Straße. Dies ist ein altes baskisches Ballspiel wo mit der flachen Hand ein kleiner Ball zum Gegener geschlagen wird.
Tag 16 ( Benidorm, Costa Blanca)
Donnerstag, 05.03.2026
Wir wollten ja ein paar Tage im Ebro Delta Naturschutzgebiet bleiben um die Vögel etc. zu beobachten, aber es regnet nur und die Aussichten für die nächsten Tage sind nicht besser. Da soll noch einer sagen Spanien hätte Wasserknappheit, da widerspreche ich . Also wir sind gegen 10.30 Uhr aufgebrochen Richtung Süden. Unser Ziel ein Campingplatz in Benidorm an der Costa Blanca, Entfernung ca 320 km. Die ersten 220 km nur Regen , aber richtig heftig, die letzten hundert km waren besser. Wir sind direkt durch Valencia gefahren mit Womo und Hänger, das ist auch spannend für den Fahrer. Benidorm ist ein Badeort an der Ostküste Spaniens an der berühmten Costa Blanca. Diese gehört zur Region Valencia. Aus dem winzigen Fischerdorf der 1960er Jahre ist heute ein beliebtes Urlaubsziel am Mittelmeer geworden, das für sein Nachtleben bekannt ist. Entlang der 2 breiten Sandstrände Playa de Levante und Playa de Poniente befinden sich palmengesäumte Uferpromenaden, Bars und Reihen von Hochhäusern. Diese Stadt zeichnet sich durch Wolkenkratzer, ständige Unterhaltung, Partys und Touristen aus. Genau deshalb nennen die Einheimischen Benidorm das spanische "Las Vegas" oder das zweite "New York". Wetter soll besser werden, mal sehen.
Tag 15 ( Amposta)
Mittwoch, 04.03.2026
Wir fahren heute weiter ins 70 km entfernte Naturschutzgebiert Ebro Delta. Das Ebrodelta ist ohne Zweifel einer der herrlichsten Naturschauplätze der Welt. Seine Einzigartigkeit verdankt das Ebrodelta einer unvergleichlichen natürlichen Umgebung mit großer biologischer Vielfalt, die Heimat einer Fauna und Flora von unschätzbarem Wert ist. Hier gibt es über 400 verschiedene Vogelarten u.a. den Seidenreiher, den Stelzenläufer, den Braunsichler und natürlich viele Flamingos. Auch Gänsegeier soll es geben. Heute sind wir zu Fuß ca 7 km mal losgelaufen und haben auch ein paar Flamingos gesehen. Leider ist es stark bewölkt, aber trocken bis jetzt. Wir sind auf einem kostenlosen Stellplatz mit ca 10 weiteren Womos, die Ver-und Entsorgung kostet Euro 5,--, die Lage ist aber super. Ach ja, wir hören dass aufgrund des Iran Krieges die Spritpreise in Deutschland auf über Euro 2 /liter angestiegen sind. Hier beträgt der Liter Diesel heute zwischen 1,30 und 1,50 Euro. Hoffen wir mal dass das so bleibt. Ich denke wir werden 2-3 Nächte hier bleiben.
Tag 13 (Pinois de Miramar) - Tag 14 (Pinos der Miramar)
Montag, 02.03.2026
Wetter ist bewölkt aber trocken, wir fahren mit dem Roller ca 7 km ins entfernte L´Hospitalet de L`Infant neben Miami Platja. Wir sind am Strand entlang gelaufen und durch den kleinen Ort, haben am Hafen einen Vermuth getrunken und Sardinen gegessen. Das wars.
Dienstag, 03.03.2026
Keine Sonne nur Wolken bei ca. 15 Grad. Wir bleiben auf dem Campingplatz, packen den Roller ein und chillen einfach. Morgen wollen wir weiter ins 70 km enfernte Naturschutzgebiet.
Tag 11 (Pinos de Miramar) - Tag 12 (Pinos de Miramar)
Samstag, 28.02.2026
Wir haben am Samstag eine 9 km lange Wanderung direkt vom Campingplatz aus gemacht. Es war bewölkt, trocken und ca. 16 Grad warm. Auf der gesamten Route ist uns kein Mensch begegnet, dafür eine Schlange. Es ging ins Hinterland, unter der Autobahn hindurch. Wir mussten immer wieder einen kleinen Bach überqueren, war aber kein Problem. In Spanien wie überall, gibt es aber auch rechtsextreme Schmierereien.
Sonntag, 01.03.2026
Das Wetter war am Vormittag immer noch bewölkt wurde aber stündlich immer schöner und am späten nachmittag war dann fast wolkenloser Himmel. Unsere heutige Tour führt uns nach Tarragona. Tarragona ist eine Hafenstadt in Katalonien im Nordosten Spaniens. Aus der Zeit der römischen Kolonie Tarraco sind viele Gebäudereste erhalten: Das Amphitheater von Tarragona aus dem 2. Jahrhundert, das direkt am Mittelmeer steht, die Nekropole mit römischen Gräbern sowie Reste des Forums befinden sich in der von einer Mauer umgebenen mittelalterlichen Altstadt. Ein Spazierweg entlang der Wälle, der Passeig Arqueològic, bietet einen weiten Blick auf die Stadt. Eine interresante Stadt mit viel Kultur, wir haben uns überlegt in die Cathedrale zu gehen, Eintritt für Rentner Euro 8,--, aber als bekennende Kirchengegner sind wir dann draußen geblieben. Wir haben uns die Super Luxusyachten im Hafen angeschaut, das ist schon extrem. Unter anderem lag dort eine der teuersten Privatyachten der Welt, die Crescent vom CEO von Rosneft, russischer Oligarch, Wert 600 Mio. und ca 50 Mio Unterhaltskosten p.a. Und was ich noch nie gesehen habe eine Luxusyacht mit einer Segelyacht an Bord. Das wär was für mich. Tarragona ist ein Besuch wert.
Tag 10 (Pinos de Miramar) - Tag 11 (Pinos de Miramar)
Donnerstag, 26.02.2026
Wir haben bei schönstem Wetter die Gegend erkundet und sind ins nahe gelegene Cambrils gefahren. Dort am Strand und in der Stadt gewesen . Alles ist auf den Tourismus ausgelegt, wir befinden uns jetzt an der Costa Daurado. Dann sind wir noch nach Salou und sind zum dortigen Leuchtturm gelaufen von wo man einen schönen Blick nach Tarragona hat.
Freitag, 27.02.2026
Regina Hat Geburtstag und so gabs zum Frühstück erstmal einen Sekt. Dann starteten wir zu einer längeren Rollertour ins Hinterland. Hier war uns das Navigationssystem kurviger sehr behilflich, da
über die App das Handy zu einem vollwertigen Navi umfunktioniert wird und ich somit Haltepunkte vorgeben kann und auf dem Display sehe wie weit es dahin noch ist. Dazu die Sprachausgabe über
meine Hörgeräte, absolut perfekt. Erster Stopp war dann das Kloster "Mare de deu de la Rocca".
294 m hoch und auf einem sehr rötlich erodierten Sandsteinfelsen, westlich des Kerns von Mont-roig, stehen die Einsiedeleien der Mare de Déu de la Roca und Sant Ramon . Joan Miró sagte über den
Ort: „Die Einsiedelei der Mare de Deu de la Roca war immer eine große Wirkung für mich. Diese rote Farbe, die den Menschen einen Namen gab...“. Weiter gings dann zum Castell Monestir. Halb
Kloster, halb Burg, aber auf jeden Fall ein bemerkenswertes Gebäude. Es steht im Gipfelbereich des Bergs Santa Bàrbara oberhalb der weiten Küstenebene um Tarragona herum. Ausgebaut wurde die
Klosterburg ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, also direkt nach der Rückeroberung des südlichen Kataloniens durch Graf-König Alfons I el Cast.Wir sind einmal drum herum gewandert
und haben uns dann auf den Rückweg zum Womo aufgemacht. Insgesamt ca 70 km. Eigentlich wollten wir anl. des Geburtstages zum Abendessen gehen, haben aber dann doch lieber im Womo gekocht. Morgen
wirds bewölkt, denke wir machen dann eine Wanderung vom Campingplatz aus.
Tag 8 (Palamos) - Tag 9 (Pinos de Miramar)
Dienstag, 24.02.2026
Letzter Tag in Palamos, wieder sehr schönes Wetter , bis zu 20 Grad. Ich habe mir dem Roller das Frühstück im Ort besorgt , ansonsten haben wir nichts gemacht, nur in der Sonne gesessen und den Roller auf den Hänger geladen.
Mittwoch, 25.05.2026
Weiter gehts Richtung Süden nach Pinos de Miramar, ca 20 km Südwestlich von Tarragona. Dort sind wir auf dem Campinplatz Miramar gelandet wo wir auch schon vor 3 Jahren waren. Ein toller Campingplatz mit schönen Sanitärgebäuden, tip top und mit der ACSI Card für Euro 21,-- die Nacht. Unbedingt empfehlenswert. Wir stehen ganz vorne am Strand. Morgen werden wir die Gegend erkunden.
Tag 6, (Palamos)-Tag7, (Palamos)
Sonntag, 22.02.2026
In Parafrugell ist heute großer Markt und wir sind mit dem Roller die ca 9 km hingefahren. Ein wirklich großer Markt mit Gemüse und Obst, Fisch, Fleisch und non food Artikeln. Wir haben Honig gekauft und etwas Obst und sind dann weiter an die Küste nach Calella de Palafrugell. Von dort sind wir vom botanischen Garten aus den Küstenweg bis zum kleinen Hafen Llafranc gelaufen. Ein ganz toll angelegter Weg mit wunderschönen Ausblicken und wieder traumhaftes Wetter. Am Hafen haben wir uns dann ein Glas Wein und Patatas Bravas gegönnt, Kartoffeln weich gekocht mit einer Chilisauce, sehr schmackhaft. Dann gings wieder zurück zum botanischen Garten, das waren dann auch wieder ca. 8 km .
Montag, 23.02.2026
Heute soll es entlang der Küstenstrasse nach Torre del mar und weiter nach Lloret de mar gehen. Einfache Strecke ca. 50 km aber immer entlang der Küste. Die Strecke war ein Traum für jeden Mopedfahrer. Eine Kurve an der anderen über 30 km mit super Ausblicken aufs Meer . die Straße gut geteert, super Grip und kaum Autos, eher mal eine Gruppe Rennradfahrer. Wäre unbedingt eine Landschaft für einen Ausflug mit dem Motorradclub. In Torre del mar sind wir die Promenade entlang und auf die Burg gestiegen wo auch der Leuchtturm oben steht. Anschl. gings weiter nach Lloret de mar, ein Hotelbunker am anderen aber ein schöner langer Strand. Es war wenig los, aber in der Saison würden mich niemand hier hin bringen. Das muss schrecklich sein. Dann gings die selbe Strecke wieder zurück nach Palamos.
Tag 4, (Palamos)-Tag 5, (Palamos) 20.02.-21.02.26
Wir sind nach einer ruhigen Nacht aufgestanden, Sonne pur . Wir wollen heute zu Fuß Palamos erkunden. Zum Hafen sind es gerade mal 10 Minuten, dort befindet sich ein Fischereimuseum, da wir Rentner sind Eintritt Euro 2,50 p.P. Das Museum ist ganz neu renoviert und einen Besuch wert. Wir sind dann noch durch das Dorf geschlendert und haben uns anschl. in der Sonne vor dem Womo ein frisches Bier gegönnt.
Am Samstag sind wir nach Girona mit dem Roller gefahren. Ca. 40 km einfach über traumhafte Straßen mit endlosen Kurven, ist ein Motorradparadies, aber mit dem Roller war es auch sehr schön.
Die so genannte „Stadt der vier Flüsse“ hat ein historisches Zentrum, das von mittelalterlichen Gebäuden und römischen, arabischen und hebräischen Reminiszenzen geprägt ist.
Die bedeutendsten Werke der historischen Entwicklung der Stadt liegen innerhalb der Stadtmauern von Força Vella. Seine privilegierte Lage zwischen den Pyrenäen und der Costa Brava ermöglicht eine Vielzahl von Ausflügen in Städte und Naturgebiete, die es zu entdecken gilt.
Wir waren im Kunstmuseum, der großen Catedrale sowie der Basilika San Feliu. Ich bin immer wieder schockiert über den Prunk und die Schätze die die Kirchen so horten. Girona ist eine sehr schöne Stadt mit grünen ruhigen Plätzen. einer Stadtmauer mit tollem Blick auf die Stadt und Brücken die über den Riu Onyar führen. Auf der Rückfahrt nach Palamos haben wir dann noch in einem kleinen Restaurant Halt gemacht, Ein Glas Rotwein, Kaffe und Mineralwasser für Euro 5,40.
Tag 3, (Palamos) 19.02.2026
Die Nacht war nicht so prickelnd. Es hat ab 21.00 Uhr die ganze Nacht hindurch geregnet und gestürmt. Aber der naheliegende Bach trat nicht über die Ufer. Am nächsten morgen habe ich im Regen den Anhänger klar gemacht, Stromkabel abgehängt, alles schnell schnell und dabei vergessen die Verschlüsse der Heckgarage zu verriegeln. Als wir dann auf der Autobahn waren ging die Türe wohl auf, ich habs nicht bemerkt aber der Straßenkontrolldienst der uns dann angehlten hat. Zwei sehr nette Franzosen. Ich habe mich tausendmal bedankt , es fehlte nichts in der Garage und so sind wir nach 400 km bei 17 Grad und Sonnenschein in Palamos auf dem Autocaravaning Platz angekommen. Glücklicherweise habe ich einen Tag zuvor reserviert. Der Platz ist rappelvoll, in der Mehrzahl Deutsche, wir haben einen schönen Eckplatz zugewiesen bekommen, müssen aber mindestens 5 Tage bleiben, was für uns kein Problem ist. Wir sind dann noch in den Supermarkt gelaufen, ich habe mir San Miguel Bier geholt, und morgen werden wir die Gegend mal etwas erkunden. Wenn das Wetter so bleibt, wäre es traumhaft.
Tag 1 (Oslon)- Tag 2 (La Canourgue)17.02.26-18.02.2026
Unsere große Tour steht an, wir wollen 12 Wochen unterwegs sein und dem Wetter in Deutschland entfliehen. Wir sind am Dienstag gegen 10.00 Uhr los gefahren über die Autobahn bis nach Mülhausen und dann nach Frankreich . Wir wollen keine gebührenpflichtige Straßen fahren und sind dadurch auf den Nationalstraßen viel unterwegs gewesen, was hervorragend klappt in Frankreich. Das Wetter war sehr durchwachsen, immer wieder Regen und teilweise auch Sonne. Nach 500 km haben wir auf einem städtischen Parkplatz in Oslon einen Übernachtungsplatz gefunden, wir waren alleine dort. Leider habe ich den Boiler beim Wasser tanken zu Hause nicht richtig überprüft und somit war unser Wassertank leer. Ein großer Netto Markt war um die Ecke und wir holten 6 x 2 Liter Plastikflaschen mit stillem Wasser, kostete Euro 1,40. Was da noch verdient sein soll ist mir schleierhaft. Die Nacht war ruhig, etwas Regen , und am Mittwoch fuhren wir nach dem tanken und dem Tausch einer französichen Gasflasche weiter Richtung Süden. Es wurde wärmer und wir hatten teilweise 13 Grad plus. In La Canourgue sind wir auf einem Camping Car Platz nach 400 km angekommen und haben erst mal Wasser gebunkert. Der Ort wird auch als kleines Venedig bezeichnet, weil sich kleine Bäche durch den Ort schlängeln. Wir haben einen Spaziergang durch den Ort gemacht. Heute nacht soll es stürmen und stark regnen. Hoffentlich saufen wir nicht ab da der Platz direkt an einem Bach liegt. Morgen haben wir in Palamos an der Costa Brava einen Stellplatz auf einem Campingplatz reserviert. Dann sind wir in Spanien und wir hoffen auf gutes Wetter.































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































