Mittwoch, 23.07.2026
Heute gehts bei schönem Wetter und um die 19 Grad zuerst ins 25 km entfernte Ejsberg.
Esbjerg ist die größte Stadt an der dänischen Nordseeküste und für seinen Fischerei- und Industriehafen bekannt.
Gegen 1970 erlebte die, heute laut Einwohnerzahlen 5. größte Stadt Dänemarks, die Blütezeit der Fischerei: etwa 600 Fischerboote hatten ihren Heimathafen in Esbjerg, davon übrig geblieben sind heute nur noch sehr wenige. Inzwischen hat sich Esbjergs Hafen auf die Windkraft und die Offshore, Öl und Gasindustrie ausgerichtet. Dann gings weiter nochmal 25 km bis nach Ribe.
In der Tat ist Ribe die älteste aller Städte Dänemarks und besonders im mittelalterlichen Stadtkern sind viele historische Gebäude äußerst gut erhalten. Das Straßensystem im Stadtzentrum und viele denkmalgeschützte Gebäude aus dem Mittelalter sind noch heute in sehr gutem Zustand und können bei einem kleinen Spaziergang besichtigt werden. Ribe beherbergt neben dem imposanten Dom mit seinem hohen Kirchturm auch Dänemarks ältestes Gymnasium, Dänemarks zweitältestes Rathaus und eines der am besten erhaltenen Kloster Dänemarks, das Dominikanerkloster aus dem 13.–15. Jahrhundert. Wir haben 2 Kugeln Eis für 8 Euro gegessen. Hier ist alles verdammt teuer, aber alles ist sauber und ansprechend. Und bis jetzt sind die Dänen äußerst nette Leute. Die Kathedrale haben wir nätürlich besichtigt und sind noch kurz zum Lidl. Als wir wieder zurück waren sind wir dann doch 120 km mit dem Roller gefahren. Ich bin dann noch zum Entleeren der Chemietoilette 6 km zu einer Station gefahren. Alles sauber und funktionell. Was wir morgen machen steht noch nicht fest.
Montag, 21.7.26 - Dienstag, 22.7.26
Wir sind gegen 08.30 Uhr gestartet auf die Autobahn Richtung Norden. Ein Ziel haben wir nicht, mal sehen wie weit wir kommen. Die Autobahn war frei und so kamen wir bis nach Bergen, zwischen Hildesheim und Hamburg gelegen. Dort haben wir den Rippenhof gefunden, ein großes privates Anwesen das auch Womos aufnimmt. Wunderschön mit riesigem Garten, sauberen Sanitäranlagen und sehr netten Betreibern. Auf der Strecke zeigte mir das System an dass der linke Blinker ,im Spiegel integriert ,ausgefallen ist. Ich bin daher in Hildesheim zu einem Citroenhändler und habe die letzte Birne kaufen können. In 10 Minuten konnte ich die Birne auswechseln und es funktionierte wieder. Kosten 5 Euro. Als wir morgens die Kaffeemaschine anwerfen wollten, hat die auch nicht mehr funktioniert. Das fängt ja gut an. Also zum nächsten Elektroladen Euronics und eine Krups gekauft. Mal sehen wie lange die dann hält. Dann gings weiter immer die A7 Richtung Norden. Eine Baustelle an der anderen, es war schon zäh. Dann durch den Elbtunnel durch, an Flensburg vorbei und wir haben Dänemark erreicht. Nach 350 km haben wir in Norre Vejrup einen super Stellplatz gefunden. Der Betreiber, einer der kleinsten Bierbrauereien Dänemarks, bietet ein paar Stellplätze in seinem Garten an , sogar mit Strom. Mitten in der Natur, wirklich Klasse. Wenn man 2 Bier a Euro 5 kauft, darf man eine Nacht umsonst stehen, ich habe gleich 6 gekauft, also bleiben wir 3 Nächte hier. Besser gehts nicht. Morgen werden wir mit dem Roller die Gegend erkunden.












































